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Was tun, wenn Ihr Kind Halsschmerzen hat?

Was tun, wenn Ihr Kind Halsschmerzen hat?

Halsschmerzen beim Kind

Eines der ersten Anzeichen für eine herannahende Erkältung ist der kratzende Hals. Bei Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Sprechen wird der Tag äußerst unbehaglich. Die Bandbreite der klassischen Halsschmerzen ist äußerst mannigfaltig und reicht von einer harmlosen Endzündung über eine Rachenentzündung bis hin zur ernstzunehmenden Mandel- und Stimmbandentzündung. Die Ursachen der Halsschmerzen sind oft harmlos, nicht selten äußerst hartnäckig und manchmal besteht aus medizinischer Sicht Handlungsbedarf. Was tun also, wenn Ihr Kind Halsschmerzen hat?



Von akuten Halsschmerzen ist die Rede, wenn diese nach 2 Wochen immer noch nicht abgeklungen sind. Mitunter treten Kombinationen aus den oben beschriebenen Erkrankungen auf. Die Grenzen sind in diesem Bereich fließend und haben zur Bezeichnung der Pharyngotonsillitis geführt.


Ursachen der schmerzenden Schluckbeschwerden und Halsschmerzen

Sind Sie auf der Suche nach den Ursachen der Atemwegsinfektionen und Halsentzündungen, treffen Sie auf Viren, die sich gerade in der kalten Jahreszeit ihren Weg in den Körper bahnen. Erkältungsviren stehen im Zusammenhang mit Erkältungen und Mandelentzündungen. Zu dieser Art Viren treten die Reizstoffe aus der Umgebung, wie Rauch, Chemikalien, Staub oder trockene Luft und bewirken ein unangenehmes Kratzen im Hals.

Die Schmerzen im Hals sind ein Signal des Körpers, dass er sich gerade zur Wehr setzt. Denn Entzündungszellen setzen Substanzen frei, die an Schmerzrezeptoren in den Nerven der Rachenschleimhaut binden, was als Schmerzsignal ans Hirn weitergeleitet wird. Da in der Rachenschleimhaut hunderte von Schmerzfasern verlaufen tut es dort auch so weh.

Neben einer harmlosen Rachenentzündung (Pharyngitis) gibt es aber auch zahlreiche gefährliche Ursachen für die Schmerzen im Hals. Streptokokken etwa lassen vor allen Dingen bei den Ärzten die Alarmglocken schrillen.

Die häufigsten Ursachen auf einen Blick:

• Erkältungsviren
• Äußere Umweltreize: Tabakrauch, trockene Luft, Chemikalien
• Gefährliche Viren: z.B. Streptokokken
• Entzündung der Gaumenmandeln (Angina tonsillaris)


Erkältungen und Halsschmerzen rechtzeitig vorbeugen

Ein erster Schritt die Halsschmerzen zu umgehen, ist die richtige Vorsorge während der kalten Jahreszeit. An jeder Ecke lauern Viren und akute Ansteckungsgefahr – vor allem öffentliche Verkehrsmittel, Kindergrippen und Schulen sind naturgemäß ein Hort für Viren und Bakterien. Achten Sie also besonders in der Übergangszeit und im Winter darauf, dass sich Ihr Kind öfter die Hände wäscht.

Bemerken Sie bereits einen leicht kratzenden Hals, meiden Sie Ansteckungszentren wie Krabbelgruppen. Gehen Sie an die frische Luft und sorgen für eine wetterfeste und warme Bekleidung. So stärken sich die Abwehrkräfte und Viren werden mit einem Lächeln abgewiesen. Kombinieren Sie diese Vorgehensweise mit einer gehaltvollen und gesunden Ernährung.


Warme und kalte Halswickel lindern den Halsschmerz

Beklagt sich das eigene Kind über einen schmerzenden Hals, sind einige hilfreiche Hausmittel gefragt. Setzen Sie diese Mittel geschickt ein, um eine schnelle Linderung zu verschaffen und Ihr Kind wieder beschwerdefrei lächeln zu sehen. Ein Klassiker der Hausmitte für Kinder ab 2 Jahren sind die heilsamen Halswickel. In diesem Bereich lassen sich warme von den kalten Halswickeln unterscheiden. Klagt Ihr Kind über starke Halsschmerzen und Beschwerden sowie Schmerzen beim Schlucken, hilft ein kalter Halswickel. Bestehen die Halsschmerzen hingegen schon seit mehreren Tagen und gehen einher mit anderen Erkältungssymptomen, sind die warmen Wickel gefragt, diese sind besonders wirkungsvoll im Zusammenhang mit einer heißen Zitrone oder warmem Wasser. Kombinieren Sie die Wickel mit einer Packung Topfen (Quark), um einen geschwollenen Hals abklingen zu lassen.

HNO-Experten und Mediziner für Naturheilkunde sind sich aber hinsichtlich der unterschiedlichen Hausmittel höchst uneinig, Studien über die Wirksamkeit von Hausmitteln gibt es nämlich nur wenige. Grundsätzlich gibt es mittlerweile bereits zahlreiche – auch wohlschmeckende – Lutschtabletten, die den Schmerz lindern und die Entzündung stillen. Da normale Rachenentzündungen meist von Viren verursacht werden, ist auch der Einsatz von Antibiotika sinnlos, da diese nur gegen Bakterien wirksam sind. Nur eine bakterielle Angina wird mit Penicilin behandelt – im Zweifelsfall wird ein Rachenabstrich gemacht um die Erreger genau definieren zu können.


Natürliche Extrakte können Ihrem Baby helfen

Leidet Ihr Baby unter Halsschmerzen, treten Sie mit Salbei oder Thymian den Kampf an. Diese Wirkstoffe werden auf das Brustbein gerieben und verschaffen Linderung. In der Apotheke bekommen Sie Majoran Butter, diese sollten Sie kurz unter der Öffnung der Nase auf der Oberlippe auftragen, dies erleichtert das Ein- und Ausatmen. Jedoch ist bei diesen brauchbaren Hausmitteln anzumerken, dass anhaltende und chronische Halsschmerzen sowie ein Einhergehen mit Beschwerden, wie Fieber, Ausschlag, Kopf- und Gliederschmerzen, einen Arztbesuch unvermeidbar machen. Eine kräftige Erkältung sollte in jedem Fall von einem Arzt behandelt und untersucht werden.

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