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“The Work”: eine alternative Methode, um Ernährungsgewohnheiten zu ändern

“The Work”: eine alternative Methode, um Ernährungsgewohnheiten zu ändern

The Work: Neuer Weg um Gewicht zu verlieren

Die Beziehung zum Essen ist oftmals emotional und kompliziert. Viele Betroffene wissen keinen Ausweg aus diesem Teufelskreis. Abhilfe schafft eine neue Methode. „The Work“ ist eine Technik die durch Fragestellungen, andere Perspektiven ermöglicht und ein neues Bewusstsein schafft. Denn das Problem sind nicht die Antworten, sondern die Fragen die man sich dazu stellt.



„Ich bin viel zu dick! Ich muss abnehmen!“ Das sind Glaubenssätze, die nicht helfen Ziele zu erreichen – im Gegenteil. Vielmehr passiert genau das Umgekehrte, man beschäftigt sich so lange mit Essen, bis man einfach an nichts anderes mehr denken kann und der Gedanke an Essen regelrecht Besitz ergreift. In „The Work“ geht es um eine neue Form der Selbsterkenntnis. Dabei werden verschiedene Glaubenssätze wie zum Beispiel „Ich bin zu dick!“ oder „Ich habe Angst vor dem Essen!“ genauer analysiert. Anhand von vier Fragen geht es darum herauszufinden, ob der Glaubenssatz wirklich der Realität entspricht und wie man sich fühlt wenn man so denkt. Wie geht man in dieser Situation zum Beispiel mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Essen um? Bringt dieser Gedanke Frieden oder Stress ins eigene Leben?

„Es geht um Konzepte und Überzeugungen, die man glaubt und jahrelang geglaubt hat, sodass man das natürliche Gefühl für den Körper verliert. Das kann zum Beispiel durchs Elternhaus oder auch durch die Gesellschaft – in Form von Schönheitsidealen – an die Leidenden weitergegeben werden.“ erzählt Anyma, ausgebildete „The Work“ Begleiterin in Wien.

Viele Betroffene, vor allem Mädchen und junge Frauen, lehnen ihren eigenen Körper ab und quälen sich jeden Tag mit Sätzen wie „Ich muss mein Gewicht kontrollieren!“.

Diese Gedanken jedoch verursachen nur Stress und Angst und zusätzlich dazu noch Hunger. „Es geht darum alle Überzeugungen zu löschen, die dem gesunden Empfinden des Körpers entgegenstehen. Übrig bleibt der gesunde, natürliche Zustand des Köpers und ein natürlicher, stressfreier Umgang mit Nahrung.“

Das zeigt die Erfahrung im Umgang mit Menschen, die diese Methode und diesen Weg für sich gewählt haben.

Manchmal ist es nur ein Gedanke der einen veranlasst zum Kühlschrank zu gehen. Oft ist Essen auch nur Ersatz für andere elementare Dinge oder man fühlt sich einsam oder will getröstet werden oder man will sich einfach selbst belohnen. „Hinter all dem stehen alte Überzeugungen und ihre dazugehörigen Verhaltensmuster, die uns veranlassen zu essen, wenn wir gar nicht hungrig sind bzw. weiter zu essen, wenn der Körper längst satt ist.“ Es kann passieren, dass man vom Essen nicht das bekommt, was man sich erhofft hat und sich deswegen noch schlechter fühlt und diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist schwierig.

The Work – eine neue Methode bahnt sich den Weg

Alles beginnt im Kopf! „The Work“ als Hilfe zur Selbsthilfe ist für jeden geeignet, der leidet, Stress empfindet, Angst hat oder Wut und Ärger fühlt. Wie erfolgreich diese Methode zum Einsatz kommt, ist nur von dem Betroffenen und dessen Bereitschaft daran zu arbeiten abhängig. „The Work ist ein Prozess, eine Art Meditation, die den Teilnehmern helfen soll sich selbst zu helfen bzw. zu heilen.“ berichtet Anyma weiter. The Work könnte man wohl am ehesten als eine Reise zu seinem Inneren beschreiben, wo es um die Weisheit des Köpers geht. Es gibt Einstellungen und Konzepte, die man schon innerhalb einer Sitzung lösen kann. Eine andere Perspektive auf ein Problem kann sehr hilfreich sein. Bestimmte festgesetzte Einstellungen und Gedanken können aber nur während eines längeren Zeitraumes und einer intensiveren Beschäftigung damit, gelöst und verarbeitet werden.

„Wir haben leider nicht die Macht, Gedanken loszulassen, wenn wir sie mit The Work untersuchen, lassen sie uns los!“ erzählt Anyma bei einem Gespräch. Das ermöglicht Teilnehmern aus einem furchtbaren Problem ein Geschenk zu machen, an dem sie wachsen können und Klarheit und Gelassenheit für sich schaffen können. Bei schwierigeren Fällen von Essstörung ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig. Auch ersetzt „The Work“ eine gesunde Ernährung und Bewegung nicht. Es ist vielmehr eine Möglichkeit um Körper und Geist in Einklang zu bringen, den Körper richtig wahr zu nehmen, ein Gefühl für ihn und seine echten Bedürfnisse zu entwickeln und ein Gespür dafür zu bekommen, wann er Hunger hat und wann er satt ist.

Diese Technik kommt aus den Vereinigten Staaten und findet ihren Ursprung bei Byron Katie, die selbst zehn Jahre lang eine schwere, depressive und stark übergewichtige Zeit durchgestanden hat, bevor sie sich auf die Suche nach der Ursache gemacht hat. Man neigt dazu nur die Symptome zu behandeln, vergisst aber dabei sich auch auf die Ursachen zu konzentrieren. Wer Interesse hat, diese Methode selbst auszuprobieren, findet nähere Informationen dazu auch direkt auf der Website (siehe Linktipps).

[maza]

Linktipps:

– www.thework.at
– Psychologin Dr. Kofler-Kraxberger
– die populärsten Ernährungsirrtümer
– Metabolic Balance© Ernährungsprogramm
– gesunder Fisch: Ernährungstipps
– Gesund abnehmen – so kommen Sie leichter durch den Sommer
– Therapie: neues Medikament verspricht Hilfe bei Sodbrennen
– Fit nach den Feiertagen – weg mit dem Festtagsspeck
– Lagerung & Aufbewahrung von Obst & Gemüse
– Ernährungstipps für Kinder
– Ernährung & Stress
– Kalorientabelle
– Diäten im Test
– Blähungen