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Richtiges Stretching auf der Piste

Richtiges Stretching auf der Piste

Ungetrübtes Skivergnügen mit optimalem Stretching

Jeder Skisport-Fan kennt sie, die Vorfreude und das gespannte Kribbeln in den Beinen, wenn die erste Abfahrt unmittelbar bevorsteht. Doch trotz aller Euphorie sollte der Ski-Tag nie ohne Aufwärmen beginnen, denn dieses verringert das Risiko von Schmerzen und Muskelzerrungen. Richtiges Stretching vor der ersten Abfahrt erhöht den Fahrspaß und beugt Verletzungen vor. Wir stellen die fünf wichtigsten Übungen vor, die den gesamten Körper rasch und wirkungsvoll in Schwung bringen.



Genauso wichtig wie Training und Muskelaufbau vor dem Winterurlaub ist auch das tägliche Aufwärmen und Stretchen auf der Piste, bevor es mit dem Skivergnügen los geht – so wird dem Körper signalisiert, dass Belastung bevorsteht. Zu Beginn des Aufwärmens empfiehlt es sich, mit langsamen, kreisenden Bewegungen in den Gelenken (Schulter-, Ellenbogen-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk) die Gelenkflüssigkeit zu aktivieren, die als Schmiermittel dient und die Abnutzung der Knorpel und Gelenke verhindert. Anschließend folgt das Strecken der Muskelgruppen und Körperpartien, die beim Skifahren am meisten belastet werden, wie Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur, Rücken und Wirbelsäule. Und so geht’s:

1) Mobilisierung von Wirbelsäule & Rumpfmuskulatur

Stehen Sie aufrecht, die Füße in schulterbreitem Abstand und halten Sie die Skistöcke in den ausgestreckten Händen auf Schulterhöhe. Mit einer flüssigen Bewegung drehen Sie den Oberkörper zur Seite und halten diese Position für fünf Sekunden – dann rotieren Sie auf die andere Seite. Wichtig: Richten Sie den Blick während der gesamten Übung auf die Skistöcke. Empfohlene Frequenz: 15 Mal pro Seite.

Stretching-Übung Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur

2) Vorbereitung der unteren Körperhälfte

Auch hier stellen Sie sich aufrecht hin, die Füße in schulterbreitem Abstand. Nun steigen Sie mit einem Fuß leicht nach vorne und beugen das hintere Knie nach unten, bis beide Knie einen Winkel von 90 Grad bilden. Danach wechseln Sie die Beine. Empfohlene Frequenz: 15 Mal pro Bein.

Stretching Übung für die untere Körperhälfte

3) Seitenbeugen zur Aktivierung des Oberkörpers

Nehmen Sie die gleiche Ausgangsposition wie bei den Übungen zuvor ein und halten Sie die Skistöcke ausgestreckt über dem Kopf. Beugen Sie sich nun von einer Seite zur anderen, wobei sie darauf achten, die Bewegung langsam und flüssig auszuführen. Empfohlene Frequenz: 15 Mal pro Seite.

Stretching-Übung: Seitenbeugen

4) Dynamische Kniebeuge zur Aktivierung des gesamten Körpers

Von der Ausgangsposition mit schulterbreitem Beinabstand setzen Sie sich über die Hüften nach hinten, die Knie dürfen nicht über die Fußspitzen ragen. Führen Sie die Bewegung langsam und mit geradem Rücken aus. Empfohlene Frequenz: 15 Wiederholungen.

5) Dehnung der Oberkörpermuskulatur

Verankern Sie die Skistöcke fest im Schnee und lehnen Sie sich mit dem Oberkörper auf die Stöcke. Nun drücken Sie das Steißbein langsam vom Körper weg, sodass die Oberkörpermuskulatur gedehnt wird. Der Kopf ist in einer Ebene mit dem Rumpf, den Rücken halten Sie stets gerade.

Stretching-Übung: Dynamische Kniebeugen und Dehung der Oberkörpermuskulatur

Quelle: – Holmes Place Health Clubs

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