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Gefahrenquelle Stockbett: jährlich 1000 verletzte Kinder

Gefahrenquelle Stockbett: jährlich 1000 verletzte Kinder

Stockbett

Täglich kommen rund 3 Kinder wegen Unfälle mit Stockbetten ins Spital. Zu den häufigsten Verletzungen kommt es durch Stürze vom Bett, etwa im Schlaf oder beim Spielen. Die Unfälle sind mit einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von einer Woche meist schwer, und durch einfache Sicherheitsmaßnahmen oft verhinderbar.



„Stockbetten sind nicht nur zum Schlafen da, Kinder verwenden sie mit Vorliebe zum Spielen und Herumtollen. Hie und da blaue Flecken und Schrammen lassen sich da nicht vermeiden, wohl aber schwere Verletzungen. Möbel oder Einrichtungsgegenstände haben daher in der Nähe eines Stockbettes nichts verloren, ausreichend hohe Absturzsicherungen an allen vier Seiten des Bettes sind ein Muß, ein dicker Teppich mit Gleitschutz dämpft den Sturz, falls die kleinen „Bergsteiger“ einmal danebensteigen, meint Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes „Sicher Leben“ des Kuratorium für Schutz und Sicherheit.

Sicher Leben – Checkliste für Kinderstockbetten:

  • Maximale Stockbetthöhe 160 cm.
  • Das obere Bett soll erst ab einem Alter von sechs Jahren benützt werden.
  • Von der Matratzenoberfläche bis zur Geländeroberkante mindestens 16 cm Höhe einhalten. Vorsicht daher bei dicken Matratzen!
  • Stockbett mit Stahlwinkeln an der Wand fixieren.
  • Lattenrost im oberen Teil mit dem Rahmen verschrauben.
  • Leiter fest mit dem Bett verbinden, da transportable Aufstiegshilfen leicht wegrutschen.
  • Der Aufstieg muss in der Längsseite eine Lücke von 30 — 40 cm aufweisen
  • Der Abstand zwischen den Tritten der Leiter muss 20 — 30 cm sein
  • Sämtliche freiliegenden Kanten und hervorstehenden Teile müssen gerundet sein
  • Das obere und das untere Bett sowie die Leiter müssen fest verbunden sein..

Institut „Sicher Leben“

Linktipps:

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