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Sport mit dem Hund: Wie werde ich gemeinsam mit meinem Hund fit?

Sport mit dem Hund: Wie werde ich gemeinsam mit meinem Hund fit?

Sport mit dem Hund

Der Hund ist für seine Besitzer der beste Freund und ein treuer Wegbegleiter. Gemeinsamer Sport untermauert die Freundschaft und ist ein wichtiger Aspekt für den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes und des Halters. Doch welche Möglichkeiten gibt es für ein gemeinsames Training von Mensch und Hund?




Dogging und andere Laufsportarten

Nicht nur für den Menschen gilt, wer sich bewegt, bleibt körperlich und geistig fit. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Dogging voll im Trend liegt. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich beim Dogging um das gemeinsame Jogging von Mensch und Hund. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand – sowohl Hund als auch Mensch trainieren ihre Fitness und verbringen dazu noch gemeinsam Zeit. Im Vordergrund steht, dass der gemeinsame Sport allen Beteiligten gut tut und dabei noch möglichst viel Spaß bringt.

Der Hund orientiert sich in der Regel am Lauftempo des Menschen, daher können jedoch auch dem Jogging verwandte Laufsportarten wie Nordic Walking oder Wandern (Trekking) gemeinsam unternommen werden. Das Trekking entwickelt sich immer mehr zur Leidenschaft vieler Hundebesitzer, da die Beziehung zwischen Hund und Mensch gefördert wird. Hundefans, die selbst keinen Hund besitzen, können sich mittlerweile sogar Hunde für die Trekking-Abenteuer leihen.

Welche Sportart ist die richtige für Sie und Ihren Hund?

Bei der Auswahl einer geeigneten Sportart gibt es keine goldene Regel. Es gilt zu beachten, dass die Aktivität an den Fitnesszustand und den Ihres Hundes angepasst ist und keinen von Ihnen überfordert. Sowie der Mensch hat auch der Hund seine individuellen Vorlieben und diese sollten ebenso in den gemeinsamen Sport mit einbezogen werden, wie Ihre. Beachten Sie dabei bitte auch die Rasse des Hundes und dessen physiologische Gegebenheiten. Hunde mit kurzen Beinen sind beim Laufen logischerweise schneller überfordert als Hunde mit lange Beinen. Probieren Sie einfach verschiedene Sportarten aus und finden selbst heraus, welcher Sport Ihnen und Ihrem Hund am meisten liegt.

Sport nach Jahreszeiten – auch für den Hund!

Nutzen Sie im Sommer die warmen Temperaturen aus und fahren Sie mit Ihrem Liebling an den See, wo Sie sich beide beim Schwimmen richtig verausgaben können. Das kühle Nass sorgt gleichzeitig dafür, dass der Hund nicht überhitzt. Schwimmen ist jedoch nicht nur als Erfrischung eine willkommene Abwechslung, sondern auch aus medizinischer Perspektive äußerst empfehlenswert. Die Ausdauersportart stärkt die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem und sorgt bei Menschen und Hunden mit Arthrose oder schwachen Gelenken für Entlastung.

Das Dogging und das gemeinsame Schwimmen lassen sich auch hervorragend mit Fahrradfahren oder Inlineskaten als Triathlon kombinieren. Hierfür ist jedoch eine entsprechende Ausrüstung und ein gewisser Fitnesszustand Grundvoraussetzung.

Bedenken Sie auch, dass in der dünkleren Jahreszeit viele Spaziergänge wieder vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang stattfinden. Sie sollten daher nicht nur sich, sondern auch Ihren Hund bei Dunkelheit gut sichtbar machen! Leuchthalsbänder, mit denen ihr Hund bis zu 500 m weit sichtbar ist, reflektierende Westen mit Klettverschlüssen und Hundemäntel mit reflektierenden Streifen sind dafür gut geeignet.

Voraussetzungen für den gemeinsamen Sport

Wie bei allen anderen Sportarten sollten Sie sich und Ihren Hund jedoch unbedingt medizinisch untersuchen lassen und schauen, ob vor allem das Herz-Kreislaufsystem in Ordnung ist, da durch die mit dem Sport verbundene Anstrengung ansonsten ernsthafte gesundheitliche Probleme hervorgerufen werden können.

Nach dem erfolgreichen Medizincheck sollten Sie sichergehen, dass Ihr Hund auf Kommandos hört und auch bedenkenlos von der Leine gelassen werden kann. Zu Beginn der sportlichen Aktivitäten sollte für eine bessere Kontrolle die Leine noch verwendet werden, um den Hund an den Sport und Ihr persönliches Tempo zu gewöhnen. Die Routine tut im Laufe der Zeit ihr Übriges, so dass die Leine locker gelassen werden kann, bis sie schließlich vollends verschwindet. Ein professionelles Hundetraining kann den Start zusätzlich erleichtern.

Generell haben Hunde daran Spaß, den Halter beim Joggen begleiten zu dürfen, beachten Sie jedoch, dass die Vierbeiner beim Sport wesentlich größeren Gefahren ausgesetzt ist, als Sie selbst. Gerade bei Laufsportarten sollte darauf geachtet werden, dass die Trainingsstunden nicht bei zu hohen Temperaturen durchgeführt werden, da der Hund die Hitze wesentlich schlechter verträgt als der Mensch. Daher ist es besonders wichtig, dass der Hund nach der körperlichen Ertüchtigung die nötigen Ruhezeiten und ausreichend Flüssigkeit erhält, um den Elektrolyte-Haushalt wieder in Schwung zu bringen. Zudem ist die Ernährung – auch beim Hund – ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheit.

Eine ausgewogene Ernährung als Grundlage

Sport und gesunde Ernährung gehen bekanntlich Hand in Hand, denn wer fit sein will, muss sich neben dem Sport auch gesund ernähren. Hund ist dabei keine Ausnahme. Beide benötigen eine optimale Versorgung an Nähr- und Mineralstoffen sowie an Vitaminen. Ein gesunder Hund braucht sowohl pflanzliche Bestandteile, als auch die im Fleisch enthaltene Proteine. Aber auch Kohlenhydrate und Fette sind wahre Energielieferanten.

Gekochter Fisch und gekochtes Fleisch vom Huhn, Lamm oder Rind gelten als wahre Eiweißbomben und sorgen für die nötige Energie. Gekochte Nudeln, Kartoffeln oder Reis sind neben Hafer- und Getreideflocken die Hauptquellen für die nötigen Kohlenhydrate und lassen sich problemlos unter das Hundefutter mischen. Bedenken Sie zusätzlich, dass die Mahlzeiten keinesfalls zu kalt serviert werden sollten, sondern am besten leicht erhitzt, damit sie leichter verdaulich sind.

Mit der richtigen Mischung aus Bewegung und ausgewogener Ernährung steht Ihrer Gesundheit und der Ihres Hundes nichts mehr im Weg.

[wro]

Linktipps:

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