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Spargel: lecker, leicht und gesund

Spargel: lecker, leicht und gesund

Spargel: leicht & gesund

Wer Wert auf eine gesunde Ernährung legt, hat mit dem Spargel eine ideale Möglichkeit, in besonders wohlschmeckender Form etwas für seine Gesundheit zu tun. Die einheimische Saison dauert von Ende April bis Mitte Juni. In dieser Zeit gibt es frischen einheimischen Spargel – den Marchfeldspargel.



Warum ist Spargel so gesund ?

Spargel enthält das Provitamin A, mehrere B-Vitamine und Vitamin C (letzteres vor allem in den Sproßspitzen) sowie viele Mineralien und Spurenelemente. Spargel beinhaltet darüber hinaus eine Aminosäure, die Asparaginsäure, die besonders die Nierenfunktion stimuliert. Seinen typischen Geschmack erhält Spargel durch eben diese Säure, ätherische öle, Vanillin und andere pflanzliche Wirkstoffe. Schon eine Portion (500g) kann den täglichen Bedarf Ihres Körpers an Vitamine C und Folsäure mit über 100% decken, an Vitamin E zu 90%, an Vitamin B1 zu 50% und an Vitamin B2 zu 45% decken.

Spargel ist ausgesprochen kalorienarm (17 kcal/100 g), enthält Eiweiß, Ballaststoffe, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Er besteht zu 90 % aus Wasser und enthält nur sehr wenige Kalorien – das ideale Gemüse zur Gewichtsreduzierung.

In der Volksheilkunde gilt Spargel als hervorragende Diabetikerkost, er reinigt das Blut, regt den Stoffwechsel an, schwemmt Giftstoffe aus dem Körper, unterstützt Leber- Nieren- und Lungenfunktion und verhilft zu reiner Haut. Spargel hat eine entschlackende und entwässernde Wirkung, er wird heute als Diuretikum gegen Blasen- und Nierenleiden, bei Rheuma, Diabetes, Milz- und Leberleiden sowie Impotenz verwendet. Spargel eignet sich wegen seines geringen Nährstoffgehaltes und vielen Ballaststoffen vorzüglich zur Gewichtsreduktion und für Magenempfindliche. Dennoch gibt es andererseits warnende Stimmen von Ärzten, die bei Menschen mit Neigung zu Nierensteinen und hohen Blut-Harnsäurewerten von Spargelgenuß abraten.

Grüner Spargel ist vitaminreicher und schmeckt wegen seines Chlorophyllgehaltes würziger. Wildspargel ist frei von Pestiziden, die im konventionellen Anbau in großen Mengen verwendet werden.

Tipps & Tricks:

Spargel schälen

Spargel putzen

Das untere Ende abschneiden und die Stangen mit einem speziellen Sparschäler von oben nach unten schälen. Dabei dicht unter dem Kopf ansetzen und nach unten dicker schälen. Grüner Spargel wird übrigns nicht geschält!

Spargel aufbewahren

Aufbewahren

Den geputzten, geschälten Spargel vor dem Zubereiten in kaltes Wasser legen – so trocknen vor allem größere Mengen nicht aus. Gekühlt und in ein feuchtes Tuch gewickelt kann frischer Spargel relativ gut für 2 bis 3 Tage aufbewahrt werden. Grünspargel lagern Sie am besten aufrecht, in Wasser stehend.

Spargelzubereitung

Vor dem Kochen

Dann den Spargel zu Bündeln von je 500g verschnüren. Am besten geht das mit einem dicken Zwirnfaden oder speziellem Küchengarn, das man rundum schnürt. Es empfiehlt sich die Spargelstangen an den Enden auf gleiche Länge zu stutzen.

Nun das Wasser erwärmen. Das Kochwasser sollte pro Liter etwa 2 Teelöffel Salz enthalten, Sie können zusätzlich auch 1/2 Teelöffel Zucker hinzufügen. Aber vorsicht, das Wasser darf während der gesamten Garzeit nicht zu stark kochen.

Spargel kochen

Beim Kochen beachten

Jetzt gibt man die Spargelbündel vorsichtig ins kochende, mit Salz, Zucker und etwas Zitrone gewürzte Wasser. Eventuell eine Scheibe Weißbrot (Toast) dazugeben – das neutralisiert die Bitterstoffe. Spargel dürfen niemals in stark sprudelndem Wasser kochen, damit die zarten Köpfe nicht verletzt werden.

Wenn Spargel besonders gleichmäßig gekocht werden soll, so sollte er stehen und nicht liegen. Wenn Spargel nämlich liegend vollends in kochendes Wasser getaucht wird, werden die Spitzen zu weich, während das untere – härtere – Ende gerade gar ist. Perfekt wäre ein professioneller Spargeltopf mit Einsatz, oder aber Sie achten beim Kochen darauf, die Enden immer wieder unter Wasser zu drücken, damit diese schneller gar werden, während die Köpfe nicht zu schnell durchkochen.

Qualität erkennt man an:

  • saftige erntefrische Anschnittstelle
  • frische Spargelstangen die man aneinander reibt erzeugen „quietschende“ Töne
  • sollte Ihnen beim Kauf eine erntefrische Stange hinunterfallen, zerspringt sie wie Glas, wenn sie hart fällt.
  • im Supermarkt am Ende eingewickelter Spargel ist immer zu kontrollieren, weil dadurch die Anschnittstelle verborgen wird.
  • Spargel ist „rostig“, wenn es zu lange regnet und hat Würmer, wenn die Spargelfliege ihr Unwesen treibt, darauf sollte man beim Kauf achten.

Linktipps:

Spargel als Heilpflanze
– Roter, grüner, weißer Spargel – Hauptsache gesund
– Rezept: Schnelle Spargelcremesuppe
– Rezept: gefüllte Putenbrust mit grünem Spargel
– Rezept: Spargelcremesuppe mit Kräuterrahm
– Rezept: Spargel-Tagliatelle
– www.spargel.co.at