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Sexualität im Alter | Gesundheit, Lust & Liebe

Sexualität im Alter | Gesundheit, Lust & Liebe

Sexualität im Alter

Sexualität im Alter – Genuss, nicht Last: Ältere Menschen empfinden Gefühle des Verliebtseins ebenso heftig wie jüngere. Doch viele von ihnen wagen es nicht mehr, sie auszudrücken und anderen gegenüber offen zu zeigen. Dabei ist Sexualität ein Ausdruck von Lebensfreude und Vitalität und darf im Alter kein Tabu sein. „Alte Menschen verlieren nicht das Bedürfnis berührt zu werden, sondern sie verlieren Mitmenschen, die sie berühren“, sagt Mag. Monika Wild vom Österreichischen Roten Kreuz.



Dabei macht Sex einer amerikanischen Studie zufolge jung und glücklich, killt Falten, mildert Schmerzen und hilft sogar gegen Erkältung. Ob das so ist, sei dahingestellt. „Tatsache ist jedenfalls, dass eine partnerschaftliche Beziehung im höheren Lebensalter mit allen Dimensionen lebensverbessernde und auch lebensverlängernde Faktoren hat“, so Wild.

Alterssexualität

Natürlich unterscheidet sich Sex im höheren Alter von dem jüngerer Menschen. Doch das ist kein Nachteil. Die Bedürfnisse verlagern sich. Körperliche Spitzenleistungen sind weniger gefragt. Nähe wird wichtiger. Diese muss sich nicht durch einen Orgasmus ausdrücken. „Hautkontakt, Zärtlichkeit, das partnerschaftliche Füreinander im Sinne von Geborgenheit bekommen eine größere Bedeutung. Das Wohlbefinden rückt immer mehr in den Vordergrund“, so Wild.

Trotz aller altersbedingten Veränderungen bleibt die Fähigkeit zur sexuellen Betätigung und die Fähigkeit zum Orgasmus erhalten. Sex im Alter ist aber nicht immer frei von Problemen. Ältere Menschen trauen sich oft nicht, gegenüber Ärzten, Pflegepersonal oder auch den Angehörigen gegenüber davon zu sprechen. Wild: „Ältere Menschen müssen sicherlich vermehrt lernen, ihre Bedürfnisse offen auszusprechen. So ist zum Beispiel in Altersheimen die Situation nicht immer einfach.“ Die Verbindung von Sexualität und Tod bewirke eine erhebliche Spannung, auch für die betreuenden Menschen. Wild: „Es entstehen Gefühle der Unruhe und des Unbehagens, denen man sich entziehen möchte und so kommt manches Verbot zustande.“ Doch letztlich sollte es, so Wild, für jeden Menschen möglich sein, seine persönliche sexuelle Identität bis zum Lebensende bewahren zu können.

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