Botulinumtoxin-A wird in den Regionen der stärksten Schweißsekretion in die Haut gespritzt. Dadurch wird eine meßbare Verminderung der Schweißabsonderung erreicht. Dieser Effekt hält ca. vier bis zwölf Monate an, ist also nicht von Dauer. Die Injektionen sind an den Handflächen und Fußsohlen etwas schmerzhaft. Als Nebenwirkung der Behandlung kann es selten zu Muskelschwäche lokal (im Bereich der Injektionsstelle), aber auch generalisiert kommen.
Insgesamt wird diese Behandlung bei starkem Schwitzen als sehr wirksam und sicher beurteilt. Leichte Fälle von Hyperhidrose können dagegen gut mit Leitungswasser-Iontophorese (Wasserbad mit Gleichstrom) oder Aluminiumchlorid-haltigen Lösungen behandelt werden, was zu einem vorübergehenden Verschluß der Schweißdrüsenausführungsgänge führt.
Dr. Brigitte Almond-Roesler
Linktipps:
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