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Roter Heringsschmaus | Rezept

Roter Heringsschmaus | Rezept

Roter Heringsschmaus | Rezept

Zutaten für 4 Portionen

  • 3 EL Mayonnaise
  • 20 dag Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Prise Zucker
  • 4 Stk. Matjesfilets (Heringe)
  • 1 Apfel
  • 1 kleines Glas rote Rüben
  • saure Gurken



Roter Heringsschmaus – Zubereitung:

1. Apfel schälen und entkernen. Matjes, Apfel und rote Rüben in Würfel schneiden.

2. Die Mayonnaise mit Sauerrahm und 1 EL roter Rübensaft vermischen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

3. Matjes-, Apfel- und rote Rübenwürfel unterheben. Den Heringsschmaus etwas durchziehen lassen. Mit Fächergurken garnieren und anrichten. Dazu passt frisches Baguette, Pumpernickel oder gekochte Erdäpfel.

Zubereitungszeit: ca. 15 Min.

Tipp: Rote Rüben und eingelegter saurer Hering ergeben eine sehr aparte Mischung, wer mag kann noch 1 EL kleine Kapern dazugeben um dem Gericht noch mehr Würze zu verleihen.

Ernährungsinformation: Als Matjes werden besonders milde, vor Erreichen der Geschlechtsreife verarbeitete Heringe, die im traditionellen Verfahren durch Enzyme in einer Salzlake gereift sind, bezeichnet. Heringsschmaus ist bei uns das traditionelle Aschermittwochessen und leitet die Fastenzeit ein. Fisch galt in der katholischen Kirche als Ausnahme von den Fastengeboten, was nicht unbedingt für geschmackliche Wertschätzung spricht. Heute wurde bei uns aus dem Fasten freilich längst ein Fest – neben Spargelessen, Wildwochen und Martinigansl-Schmaus zählt es in der Gastronomie längst zum wichtigsten Ereignis des Küchenjahrs.

Dass ausgerechnet der Hering und nicht etwa der Karpfen zu der Ehre kam, dem gleichnamigen Schmaus zu seinem Namen zu verhelfen, hängt übrigens vermutlich damit zusammen, dass Heringe – ganz im Gegensatz zu heute – lange Zeit als billiges Arme-Leute-Essen galt. Zudem war er gut und einfach zu konservieren und galt auch als ein höchst wirksames Mittel in der Volksmedizin. Hering ist der fettreichste Fisch nach dem Aal, doch der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren ist für den menschlichen Organismus ein wahrer Segen. Zudem ist er reich an Jod und versorgt damit unsere Schilddrüse was wiederum einer Kropfbildung vorbeugt.

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