Dr. Jay C. Butler vom Center for Disease Control and Prevention in Anchorage, Alaska, et al mit dem multizentrischen Active Bacterial Core Surveillance Team untersuchten 228 Patienten mit Pneumokokkenämie, Meningoenzephalitis oder anderen Infektionen. 58% der Patienten waren Raucher verglichen mit 24% der Kontrollgruppe. Nach Ausschluß anderer Risikofaktoren wie überbewohnte Räume, fehlende Gesundenversicherung, niedriges Gesamteinkommen, hoher Genuß von Alkohol und Asthma waren die Personen 4,1 Mal so häufig Raucher als die Kontrollpersonen.
Mittels Multivarianzanalyse wurden von den Forschern folgende Risikoraten errechnet: Rauchen zu 51% verantwortlich, Passivrauchen zu 17%, chronische Erkrankungen mit 14% und Leben mit tagsüber betreuten Kindern zu 11%. Die Forscher weisen darauf hin, dass ehemalige Raucher zirka 13 Jahre brauchen, um ihr Risiko den Nichtrauchern wiederum anzupassen.
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