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RAA: TEAM gesund.co.at finisht sensationell

RAA: TEAM gesund.co.at finisht sensationell

Team gesund.co.at

Die kühnsten Träume sind tatsächlich wahr geworden. Unser TEAM gesund.co.at hat es geschafft und ist beim Race Around Austria (RAA) nicht nur sicher sondern auch unglaublich schnell ins Ziel gekommen. Für die 2.200 Kilometer lange Strecke rund um Österreich benötigten unsere Fahrer 3 Tage und 9 Stunden. Die Umrundung Österreichs gelang somit in genau 81 Stunden – das entspricht einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 26,62 km/h. Im Ziel kannte der Jubel dann keine Grenzen …



Ultraradrennen: Schlaflos im Sattel

Zur Erinnerung: beim Race Around Austria (RAA) handelt es sich um ein sogenanntes Ultraradrennen, gefahren wird die Distanz also nonstop, eingelegte Pausen gehen zu Lasten der Endzeit, denn die Uhr läuft immer mit. Das bedeutet, dass die Aktions- und Ruhezeiten der Fahrer sehr genau geplant werden müssen um ein vorzeitiges auspowern zu verhindern. Mit Ausnahme von Martin Schotte hatte keiner unserer Fahrer oder Betreuer Erfahrung mit derartigen Belastungen gehabt, Planung war daher das Um und Auf bei unserer Rennstrategie.

Der Etappenplan wurde vom Teamleader Stefan Krejcza genauestens auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Fahrer abgestimmt. Ein Aufwand, der sich, wie das Ergebnis letztlich zeigte, deutlich gelohnt hat. Denn üblicherweise übersteigen derartige Distanzen die Leistungsgrenze ambitionierter Hobbysportler bei weitem. Doch durch die genaue Planung und die tatkräftige Unterstützung unseres großen Betreuerteams konnte das Rennen schließlich erfolgreich beendet werden. Die durschschnittliche Schlafenszeit der Teammitglieder lag dennoch nur bei sechs Stunden – insgesamt wohlgemerkt, also im Zeitraum von über drei Tagen.

Höhen und Tiefen

Während die ersten 24 Stunden durch die große Euphorie noch vergleichsweise einfach überstanden wurden, kam der Einbruch dann in der 2. Nacht. In unserem Fall war es die Soboth – eine Passstraße an den südwestlichen Ausläufern der Koralpe, in der Nähe des Dreiländerecks Kärnten-Steiermark-Slowenien, deren höchste Stelle sich auf einer Höhe von 1347 m befindet und deren größte Steigung 15 % beträgt. Hier litt besonders unser Fahrer Helmut Haubner Höllenqualen in der Nacht, das Team drohte einen der wichtigsten Bergfahrer zu verlieren.

Am nächsten Morgen sah die Welt dann plötzlich anders aus, Kräfte und Motivation waren zurückgekehrt und Haubner konnte dann seinen Kollegen Martin Schotte beim Anstieg auf der Großglockner Hochalpenstraße unterstützen, als dieser drohte einzugehen. Angestachelt von der tollen Zeit der beiden, legten dann Stefan Krejzca und Erwin Burda ihr Schäuflein nach und bissen sich mit eiserner Disziplin über die Silvretta. Die 25,4 km lange Straße zwischen Partenen und Galtür ist mit 400.000 Benutzern eine der beliebtesten und schönsten Gebirgsstraßen der österreichischen Alpen. Da das Team sie in der Nacht bezwang hat es von den landschaftlichen Schönheiten allerdings nichts mitbekommen. Über Kappl, Ischgl und Galtür wurde schlussendlich die Bielerhöhe erreicht, danach kam eine abenteuerliche Abfahrt mit über 60 km/h Richtung Bludenz.

Obwohl es heisst, dass nach Überwindung dieser Passagen das Rennen eigentlich gelaufen ist, begannen für unser Team die Probleme erst in Salzburg nach Maria Alm und den Pässen, Filzensattel (16km, 520 hm, Seehöhe 1.290 m, maximale Steigung 15%) und Dientner Sattel (14km, 700 hm, Seehöhe 1.370m): die Durchgangszeiten waren hinter den Erwartungen und die Anstrengungen waren Fahrern wie Betreuern deutlich anzumerken. 100 km vor dem Ziel sollte dann eine Taktikänderung doch noch die ersehnte Ankunftszeit am Samstag vor Mitternacht ermöglichen. Dazu wurde die bisherige Einteilung der zwei 2er-Teams aufgehoben und die Fahrer je nach konditionellem Zustand flexibel eingesetzt.

Die Anweisung hat letztlich den gewünschten Erfolg gebracht, doch das entstandene organisatorische Chaos drückte schwer auf die Stimmung in der Truppe. Letztlich freuten sich dann aber alle bei der fulminanten Zieleinfahrt über das grandiose Ergebnis. Das Team wurde im Ziel frenetisch empfangen und erhielt auch vom Veranstalter große Respektsbekundungen. Er strich nicht nur die bemerkenswerte sportliche Leistung hervor, sondern erwähnte auch die besondere Fairness des Teams, das die gesamte Distanz ohne einen einzigen Penalty überwunden hat.

Gesund und munter

Besonders erfreut war Kave Atefie als Repräsentant des Hauptsponsors gesund.co.at über den Umstand, dass es keine einzige Verletzung im Team zu beklagen gab. Das Engagement für das Team bezeichnete er als „die richtigste Entscheidung seit Bestehen des Internetportals“ und er gratulierte auch dem Siegerteam RAAM mit den Fahrern Christoph Strasser, David Misch, Franz Wintersberger und Gerald Bauer, die das Rennen in neuer Rekordzeit von 2 Tagen 18 Stunden und 47 Minuten hinter sich gebracht haben – das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,41 km/h.

Sponsoren:

Sponsoren Team gesund.co.at

Übrigens: Das Extreme RACE AROUND AUSTRIA ist DIE europäische Alternative zum berühmten Race Across America (RAAM), das optimale Vorbereitungsrennen für die Kontinentaldurchquerung und das härteste Radrennen Europas.

Weitere Details über das Trainingsprogramm, die Streckenführung, und die Navigation folgen in den nächsten Wochen. Wer hautnah bei den aktuellen Entwicklungen im Team dabei sein will, dem möchten wir gerne unsere Facebook-Seite ans herz legen: – RAA – Team gesund.co.at – hier gibt’s die neuesten Neuigkeiten, Fotos, Statement und demnächst eine umfangreiche Präsentation der Fahrer und Betreuer und viele, viels mehr.

Linktipps:

– Abenteuer Extrem-Radrennen
– Ultra-Radrennen: Taktik, Disziplin und Durchhaltevermögen
– Race Around Austria – gesund.co.at als Hauptsponsor mit eigenem Team
– Die besten Ernährungstipps für Sportler