In Österreich und Deutschland sind Kreuzschmerzen und Hexenschuss, akut oder chronisch, Ischias, Hüftleiden, steifer Hals, Schulterschmerzen, Beschwerden bei Bandscheibenvorfällen und Gelenksabnützungen, Muskelbeschwerden und Verspannungen, Kopfschmerzen, Sportverletzungen, Knie und Hüftschmerzen, verschobene Wirbel etc.die wichtigsten Anwendungsgebiete. Der osteopathische Therapeut arbeitet ausschließlich mit den Händen. Nach sorgfältiger Untersuchung werden in einer oder mehreren Behandlungen blockierte Wirbel oder Gelenke gelöst, verspannte Muskel und Bänder gedehnt, und der natürliche Fluß der Bewegung wieder in Gang gesetzt.
Dadurch wird eine Verbesserung der Funktion erreicht, eine Besserung der Krankheitsymptome und der Schmerzen ist die Folge. Die Behandlungen selbst werden vom Patienten im allgemeinen als sehr angenehm empfunden. Die guten Ergebnisse, auch bei lange bestehenden oder sehr schmerzhaften Zuständen, sind der Grund für die zunehmende Verbreitung der Osteopathie. Patienten, die auf der Suche nach einer ganzheitlichen, den individuellen Bedürfnissen angepassten Behandlungsmethode sind, werden mit dem Gang zum Osteopathen bestens beraten sein. Für die von der Osteopathie angenommene Anregung der Selbstheilungskräfte durch eine Stimulation des Bindegewebes gibt es allerdings noch keinen wissenschaftlichen Nachweis.
Verfasser:
Dr. Peter Franek-Oppolzer
Facharzt für Physikalische Medizin Osteopathie-Manuelle Medizin
1190 Wien Billrothstr. 37; Tel: 367 04 74
E-Mail: dr.franek@chello.at
Linktipps:
…. Österreichische Gesellschaft für Osteopathie
…. Wiener Schule für Osteopathie
…. Heilen mit Händen (NZZ online)
…. Die Osteopathie – Deutsche Paracelsus Schulen
…. Osteopathie – kritische Betrachtung der AOK
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