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Methoden der Po-Vergrößerung und Po-Modellierung

Methoden der Po-Vergrößerung und Po-Modellierung

Methoden der Po-Vergrößerung und Po-Modellierung

Ein wohlgeformter, straffer Po steht als Sinnbild für Jugend und Schönheit. Immer mehr Frauen (und auch Männer) wollen den Stars und Starlets in Punkto Aussehen nacheifern und mit den neuesten Trends gehen. Nach Fettabsaugung, Facelifting und Brustvergrößerung sind Po-Vergrößerungen und Modellierungen des Gesäßes nun der große Renner bei den Schönheitschirurgen. Doch auch bei der Po-Vergrößerung (Glutealaugmentation) besteht, wie bei jeder Operation, die Möglichkeit von Komplikationen.



Von den äußerlichen Geschlechtsmerkmalen der Frau ist der Po wohl dasjenige, welches die meisten Blicke auf sich ziehen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. So ist es kein Wunder, dass sich die meisten Frauen einen großen, wohlgeformten und knackigen Po wünschen, um ihren potentiellen oder auch schon vorhandenen Partner damit beeindrucken zu können, um in engen Hosen eine gute Figur zu machen und letztendlich einfach, um sich wohl in ihrer Haut zu fühlen. Ist der Po jedoch flach und schlaff angelegt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dieses Problem anzugehen und dadurch das eigene Aussehen zu verbessern und das Selbstbewusstsein zu maximieren. Im Folgenden sind die gängigsten Methoden der Po-Vergrößerung aufgelistet:


Po-Straffung durch Sport und Gewichtsveränderung

Einen größeren und strafferen Po kann man durch gezieltes Training und zusätzliche Ernährungsumstellung bekommen. Durch verschiedene Übungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte, die man mindestens drei Mal pro Woche ausführen sollte, oder durch Sportarten, die die Gesäßmuskulatur beanspruchen, wie zum Beispiel Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Volleyball, kann man seinem Traum vom fülligeren Po schon etwas näher kommen.

Sehr schlanken Frauen kann es außerdem helfen, zwei bis drei Kilogramm zuzunehmen, denn allein dadurch ist manchmal eine Po-Vergrößerung zu verwirklichen. Ist man eher kräftiger gebaut, empfiehlt es sich dagegen, gezielte Gewichtsreduktion im Bereich der Taille und der Oberschenkel anzustreben, um den Po dadurch optisch größer erscheinen zu lassen.
Durch ein vermehrtes Training kann es allerdings dann auch zum Fettabbau in der Region des Gesäßes kommen, was wiederum ein Schritt in die falsche Richtung wäre. In diesem Fall und auch bei schlankerem Körperbau kann eine proteinreiche Ernährung dabei helfen, den Muskelaufbau am Po zu fördern.


Brazilian Butt Lift – Po-Modellierung

Bleibt trotz des gezielten Trainings die gewünschte Po-Vergrößerung aus, kann mit einem modernen Verfahren der Po-Modellierung, nämlich dem Brazilian Butt Lift, Abhilfe geschaffen werden. Hierbei wird körpereigenes Fett an Zonen mit Fettüberschuss, wie zum Beispiel der Taille oder den Oberschenkeln, entfernt und danach mittels Micrografting an den gewünschten Stellen des Gesäßes reimplantiert und damit eine runde Form modelliert. Professionell durchführen lassen kann man eine solche Po-Modellierung zum Beispiel in der Grazer Klinik für ästhetische Chirurgie, geleitet von Dr. Gunther Arco, welcher sich auf dieses Verfahren spezialisiert hat.


Po-Vergrößerung mit Hilfe von Hyaluronsäure

Mit dem Einspritzen von Hyaluronsäure unter die Haut am Gesäß ist eine nichtinvasive Po-Vergrößerung möglich, jedoch wird die Hyaluronsäure vom Körper in circa 1,5 Jahren wieder abgebaut und das Verfahren muss wiederholt werden. Vorteil ist die geringe Invasivität der Methode, von Nachteil sind jedoch die regelmäßig anfallenden Wiederholungen.


Po-Vergrößerung durch Implantate

Bei dieser invasiven Methode werden Po-Implantate aus Silikongel am Gesäß entweder unter die Haut, unter den großen Gesäßmuskel oder direkt in den großen Gesäßmuskel eingesetzt, wodurch dem Po die gewünschte Fülle verliehen und die über den Implantaten liegende Haut gleichzeitig gestrafft wird. Da die Implantate in Form und Größe variieren, ist ein individuelles Ergebnis garantiert, welches auch auf lange Sicht bestehen bleibt. Der Eingriff ist jedoch etwas größer und zeitintensiver und die Patienten müssen danach mindestens einen stationären Aufenthalt von einer Nacht einplanen.


Komplikationen und Risiken

Schönheits-OP’s sind längst im Mainstream angekommen, bedenklich ist allerdings der Trend, dass auch immer mehr Jugendliche eine Schönheitsoperation wollen: ein neuer Po zur Matura, eine Fettabsaugung für’s gute Zeugnis, eine Brustvergrößerung zum Geburtstag. So leichtfertig sollten derartige entscheidungen allerdings nicht getroffen werden, denn die Wünsche nach einer Operation sind fast immer psychologischer Natur. Mit dem Skalpell soll also meist das noch nicht so recht vorhandene Selbstwertgefühl gestärkt werden. Um tatsächliche körperliche Defizite geht es in den wenigsten Fällen.

Wie bei allen Operationen bestehen aber auch bei operativen Eingriffen am Po Risiken für Komplikationen. Neben Schwellungen und Blutergüssen kann es in Einzelfällen zu Blutungen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen kommen. Solche Komplikationen erfordern eine kompetente Therapie durch Ihren Plastischen Chirurgen. Bei der Risikobewertung sollten Patienten stehts vor Augen haben, dass es sich bei dem Eingriff nicht um eine medizinisch notwendige OP handelt.

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Quellen:

¹ Grazer Klinik für Ästhetische Chirurgie
² Well-Being From the Knife? Psychological Effects of Aesthetic Surgery (J. Margraf, A. Meyer, K. Lavallee)
³ Gesetz zur Durchführung von ästhetischen Behandlungen und Operationen

Linktipps:

– Intimchirurgie – das Geschäft mit dem Genital
– Die weibliche Brust – ein Schönheitsmerkmal
– Brustimplantate: Chancen & Risken
– Qualitätskriterien in der Plastischen Chirurgie