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Martinigansl mit Rotkraut & Knödel | Rezept

Martinigansl mit Rotkraut & Knödel | Rezept

 Martinigansl mit Rotkraut & Knödel

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 1 Häuptel Blaukraut
  • Schweineschmalz
  • 1/8 Rotwein
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • Salz, etwas Zucker
  • 1 EL Preiselbeeren
  • Bio-Weidegans (ca. 3 Kilo)
  • 2 Zwiebel
  • etwa 10 dag Majoran
  • 3 Äpfel
  • 1 Liter Suppe
  • Salz



Martinigansl mit Rotkraut & Knödel – Zubereitung:

1. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Die Zwiebel klein schneiden. Die Gans gut einsalzen und mit der Zwiebel und dem Majoran innen und außen gut einreiben. Die drei Äpfel entkernen, vierteln und in den Rumpf geben. Dann im Topf mit einem Liter Suppe übergießen.

2. Den Topf mit einem Deckel schließen, in den Herd schieben und eineinhalb Stunden kochen lassen. Danach den Deckel öffnen und die Gans insgesamt eine weitere halbe Stunden braten lassen – auf jeder Seite eine Viertelstunde. Die Temperatur des Backrohrs auf 200 Grad drosseln, eine weitere halbe Stunde braten und dabei die Gans regelmäßig übergießen. Nach gesamt drei Stunden ist die Gans fertig.

3. Für das Rotkraut das Kraut und den Zwiebel klein schneiden. Den Zwiebel rösten und danach das Kraut hinzugeben. Salz und Zucker hinzugeben.

4. Dann das Kraut dünsten. Gegen Ende den Apfel in das Kraut reiben. Mit dem Rotwein und einigen Tropfen Essig übergießen. Das Kraut noch etwas dünsten. Wenn es fertig ist, mit den Preiselbeeren vermischen.

5. Gansl mit Rotkraut und Serviettenknödel servieren.

Zubereitungszeit: 3 Stunden (gesamt)

Tipp: Pro Kilo Gans rechnet man eine Stunde Garzeit im Backrohr.

Info: Der Martinstag (am 11. November) als Festtag des Heiligen Martin von Tours (316 – 397 n. Chr.) ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinigansl-Essen. Traditionell geht es am 11. November den Gänsen an den Kragen, wenn auf den Festtagstischen die Martini-Ganserl landen. Es gibt zahlreiche Mythen und Legenden über den Ursprung des Brauchtums. Die am weitesten verbreitete ist, dass Martin zum Bischof geweiht werden sollte. Asketisch und bescheiden, wie er sein Leben führte, hielt er sich allerdings nicht würdig für solch eine große Verantwortung, und hielt sich deshalb in einem Gänsestall versteckt. Als er gesucht wurde, hätten die Gänse jedoch so aufgeregt geschnattert, dass Martin gefunden wurde und geweiht werden konnte.

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