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Lammbraten mit Fisolen und Schmortomaten | Rezept

Lammbraten mit Fisolen und Schmortomaten | Rezept

Lammbraten mit Fisolen und Schmortomaten

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 ml Lammfonds
  • 1 Pkg Suppengrün
  • 250 gegrillte Zwiebel (Glas)
  • 300 g Cherrytomaten
  • 300 g getrocknete Tomaten (Glas)
  • 500 g Fisolen (Brechbohnen)
  • 1 1/2 kg Lammschulter (ausgelöst)
  • 1 Glas Rotwein
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • Salz und Pfeffer, weiß



Lammbraten – Zubereitung:

1. Suppengrün (Wurzelgemüse) in kleine Würfel schneiden. In einem Bräter etwas Öl erhitzen, geschnittenes Wurzelgemüse darin leicht anbraten, halbierte gegrillte Zwiebel (abgetropft) aus dem Glas dazugeben und mitrösten. Schließlich gewaschene, halbierte Cherrytomaten dazugeben mit Kräutersalz und Pfeffer abschmeken und etwas weiterbraten. Mit Rotwein ablöschen.

2. Lammfleisch mit Salz und Pfeffer kräftig einreiben. Knoblauch und Petersilie fein hacken, mit Rosmarin vermischen. Kräuter gleichmäßig auf dem Lammfleisch verteilen. Fleisch aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden.

2. Bräter vom Herd nehmen, Lammbraten auf das angeschwitzte Gemüse setzen und im Backofen auf mittlerer Schiebeleiste bei etwa 160 -180°, 90 Minuten braten. Dazwischen immer wieder mit Lammfonds aufgießen.

3. Fisolen putzen und die Enden abschneiden. Fisolen mit einigen gehackten getrockneten Tomaten vermischen (in Öl) nach 45 Min. Bratzeit zum Fleisch geben, mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Nach ende der Bratzeit vom Lammbraten das Küchengarn entfernen, Fleisch in Scheiben schneiden und mit dem aromatischen Ofengemüse servieren.

Zubereitungszeit: 1 h 45 min

Tipp: Dazu passen Schupfnudeln ebenso wie ein knusperfrisches Baguette. Das Schmorgemüse kann übrigens nach Lust und Laune erweitert oder variiert werden. So können im Herbst auch Hokkaido-Kürbis oder Maroni (geschält und vorgekocht) das Gemüse ergänzen und geben so gleich eine wunderbare Sättigungsbeilage.

Ernährungsinformation: Lammbraten ist nicht nur zu Ostern eine herrliche kulinarische Freude, sondern erfreut sich auch als Sonntagsbraten oder zu anderen Festtagen – etwa an Weihnachten – wachsender Beliebtheit.

Für einen Lammbraten eignen vor allem der Lammnacken, die Schulter, der ausgelöste Lammschlögel und natürlich der Rücken. Sie alle lassen sich gut braten oder schmoren, ohne trocken zu werden. Der Nacken ist mit feinem Fett durchzogen, was das Fleisch noch zarter und geschmacksintensiver macht. Wenn man ein Schulterstück (auch Bug oder Blatt genannt) für den Lammbraten auswählt, sollte man den äußeren Fettrand vor der Zubereitung entfernen. Der Rücken ist von allen Lammfleischstücken das Teuerste. Aus ihm kann man sowohl Stücke für den Lammbraten als auch zarte Lammkoteletts oder – wenn er zugeputzt ist – auch eine wunderschöne Lammkrone gewinnen.

Bei Lammfleisch ist die Qualität besonders wichtig. Damit ein Lammbraten als solcher verkauft werden darf, muss das Lamm geschlachtet werden, noch bevor es ein Jahr alt ist. es gibt aber auch hier noch Unterscheidungen: Das Milchlamm ist acht Wochen bis sechs Monate alt, wenn es geschlachtet wird. Es wurde bis dahin nur gesäugt und hat noch kein Grünfutter bekommen. Das Fleisch ist sehr hell und sehr zart. Mastlämmer sind bis zu einem Jahr alt. Das Fleisch von Mastlämmern ist dunkelrose und ist leicht mit Fett durchwachsen.

Zu Lammfleisch passen Knoblauch, Rosmarin, Wacholder, andere wildtypischen Gewürze, Küchenkräuter wie Salbei, Thymian, Minze und Oregano – sie harmonieren mit dem Fleisch besonders gut und unterstützen den zarten Geschmack des Lammes noch zusätzlich.

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