Während Erwachsene eher durch Hindernisse oder misslungene Ausweichmanöver zu Sturz kommen, sind Kinder zusätzlich noch durch ihren Bewegungsdrang, ihren Übermut oder einfach dadurch gefährdet, dass sie keine Angst haben. “Die häufigsten Verletzungen sind Abschürfungen, Unterarmbrüche, Quetschungen, Verrenkungen oder Gehirnerschütterungen. Immer wieder erleiden Skater aber sogar auch ein Schädel-Hirn-Trauma”, so Strampfer.
Inlineskater erreichen relativ einfach bis zu 50 km/h Geschwindigkeit, beim Speedskaten noch mehr. Trifft dann bei einem Sturz ungeschützte Haut auf körnigen Asphalt, so sind die Folgen für jedermann wohl klar vorstellbar. Strampfer: “Schutz vor Verletzungen bietet einerseits die richtige Ausrüstung, also Hand-, Ellbogen- und Knieschützer sowie unbedingt ein Helm. Andererseits sollten gerade Kinder Inlineskaten in speziellen Kursen lernen, wo das Verhalten in bestimmten Situationen und verschiedene Bremstechniken gelehrt werden.”
Inlineskater sollten in jedem Fall einen aufrechten Impfschutz gegen Tetanus haben. Außerdem sollte ein keimfreier Wundverband zur Ausrüstung gehören, um kleinere Schürfwunden an Ort und Stelle versorgen zu können.
Strampfer: “Im schlimmsten Fall, bei Kopfverletzungen, muss sofort die Rettung gerufen werden. Decken Sie die Wunde keimfrei ab und führen Sie eine Schockbekämpfung durch. Kopfverletzungen können sich auch durch Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Erbrechen äußern und zu Bewusstlosigkeit mit drohendem Erstickungstod führen. Bringen Sie daher den Verletzten bei Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage und kontrollieren Sie regelmäßig die Atem- und Kreislaufzeichen. Ist der Verletzte bei Bewusstsein, lagern Sie ihn bis zum Eintreffen der Rettung mit leicht erhöhtem Oberkörper und Kopf.”
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