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Hülsenfrüchte: Die allerwichtigsten Sorten im Überblick

Hülsenfrüchte: Die allerwichtigsten Sorten im Überblick

Hülsenfrüchte

Wie kein anderes Nahrungsmittel versorgen uns Hülsenfrüchte mit wertvollem pflanzlichen Eiweiß, mit Mineralstoffen und Vitaminen, außerdem enthalten sie auch noch reichlich Ballaststoffe. Lange Zeit waren sie als schwerverdauliches „Arme-Leute-Essen“ verschrien. Doch nun feiern Hülsenfrüchte ihr Comeback.



Hülsenfrüchte als wichtiger Nährstofflieferant

Hülsenfrüchte machen nicht dick, denn sie gehören zu den Lebensmitteln mit großer Nährstoff-, aber kleiner Energiedichte: Etwa 30 Prozent der zugeführten Kalorien werden vom Organismus gar nicht verwertet. Anbei finden Sie die wichtigsten Sorten im kulinarischen Überblick.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Gustieren !

Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes und der vergleichsweise großen Erträge auf kleinen Flächen sind Früchte und Samen der Hülsenfrüchtler fast weltweit ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.

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Allgemeine Praxistipps:

  • Beim Einkauf das Verfallsdatum auf der Packung beachten. Hülsenfrüchte sollten nicht länger als 1 Jahr dunkel und luftig gelagert werden.
  • Ungeschälte Hülsenfrüchte muss man mindestens 7 bis 8 Stunden, am besten sogar 12 Stunden einweichen, damit sie gar werden. Ausnahme: Linsen müssen nicht eingeweicht werden. Zum Einweichen am besten abgekochtes Wasser nehmen. Die Hülsenfrüchte vorher in lauwarmem Wasser gründlich waschen.
  • Die Hülsenfrüchte mit viel kaltem Wasser in eine Schüssel geben, diejenigen, welche obenauf schwimmen herauslesen, sie können von Schädlingen befallen sein.
  • Die Hülsenfrüchte stets im Einweichwasser zugedeckt garen. Das Einweichwasser später mitverwenden, damit die Nährstoffe nicht verlorengehen. Im Schnellkochtopf verkürzt sich die Garzeit von Hülsenfruchten um etwa zwei Drittel.
  • Hülsenfrüchte erst nach dem Garen salzen, sonst werden sie nicht weich.
  • Die Garzeit hängt vom Alter und der Sorte der Hülsenfrüchte sowie vom Härtegrad des Wassers ab. Je härter das Wasser, desto länger brauchen sie.

Vorteile

  • Hülsenfrüchte sind äußerst preisgünstig und verfügen über einen
  • hohen Sättigungswert
  • verfügen über mehr Vitamin B, Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen als in einer vergleichbaren Portion Fleisch
  • sie sind fettarm
  • für Diabetiker gut geeignet, da die Kohlenhydrate nur langsam ins Blut aufgenommen werden
  • Viele Nahrungsfasern: Regen die Darmtätigkeit an und helfen Verstopfung zu vermeiden und einen hohen Cholesterinspiegel zu senken

Nachteile

  • Hülsenfrüchte swirken oft blähend: Schwer verdauliche Kohlenhydrate (Raffinose, Stachyose und Verbacose) werden in ungeübten Därmen zu starker Gasbildung abgebaut
  • Lange Einweich- und Kochzeit erfordern eine genaue Menüplanung.


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Linktipps:

– Gewürzlexikon: Bockshornklee
– Informationen für Vegetarier
– Nahrungsmittelunverträglichkeiten
– Regionale Leckerbissen & Schmankerl-Produzenten

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Bohnen
Erbsen
Erdnuss
Kichererbsen
Linsen
Sojabohnen