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Hitzewelle: coole Tipps gegen die Affenhitze

Hitzewelle: coole Tipps gegen die Affenhitze

Tipps gegen die Hize

Ein Sommer mit schönen, sonnigen Tagen lässt bei vielen die Laune steigen. Zuviel des Guten lässt die gute Stimmung allerdings bald wieder sinken. Bei schwülen 30 Grad und mehr hört für viele nämlich der Spaß wieder auf. Wer sich gegen die herrschende Hitze „wehren“ will, sollte daher auf vernünftige Maßnahmen zur Abkühlung zurückgreifen. Wir haben die 10 besten Tipps für Sie zusammengestellt.



Sehr hohe Temperaturen sind nicht nur schweißtreibend, sie können auch die Gesundheit von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen sowie von Kleinkindern gefährden. Besonders langandauernde Hitze wie bei der derzeitigen Hitzewelle in Europa belastet den Kreislauf sehr und erfordert effektive Gegenmaßnahmen.

Zehn coole Tipps gegen die Hitze

  • Viel trinken, mindestens zwei Liter pro Tag. Empfehlenswert sind Mineralwasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees oder auch Fruchtsaft.
  • Haut und Körper vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützen (Sonnenhut und Schirm).
  • Leichte, weite und helle Sommerbekleidung tragen, die möglichst aus Naturfasern (z.B. Baumwolle) sein sollte.
  • Oftmaliges Abkühlen des Körpers durch Duschen und Anlegen kalter Wickel. Duschen Sie aber nicht mit eiskaltem Wasser, laut Experten wäre eine „Lauwarmdusche“ zielführender. Sie könen auch kalt-warme Wechselduschen versuchen, wobei Sie die Dusche mit lauwarmen Wasser benden solten, denn der Abkühlung mit sehr kaltem Wasser folgt unweigerlich der extreme Schweißausbruch.
  • Anstrengende körperliche Tätigkeiten und auch Sport möglichst vermeiden, diese Tätigkeiten sind jedenfalls dem eigenen Wohlbefinden anzupassen.
  • Nochmals: Trinken, trinken, trinken ! Vermeiden Sie allerding koffein- und alkoholhältige Getränke. Pfefferminztee mit frischer Minze wirkt wahre Wunder.
  • Wärme abstrahlende Geräte möglichst ausschalten. Jeder Computer, jeder Monitor gibt Wärme ab. Eingeschaltete Glühbirnen heizen den Raum zusätzlich. Aber auch Kühlschränke oder Truhen lassen das Thermometer steigen.
  • Nicht zu spät zu Abend essen. Ein voller Bauch macht das Einschlafen schwer. Fettes Essen belastet den Kreislauf.
  • Schon morgens leichte Kost: Zum Beispiel Obst, Vollkornprodukte, Joghurt, mageren Topfen (Quark), Gurken, Tomaten. Das gibt dem Körper Mineralien und Vitamine. Fetten Fisch, Fleisch, Vollmilch und Bananen vor allem am Abend weglassen.
  • Vor dem Sprung ins kühle Nass sich unbedingt langsam an das kalte Wasser gewöhnen. Niemals im überhitzten Zustand direkt den Sprung ins kalte Nass wagen, dies belastet ihren Kreislauf übemäßig und kann böse enden.

Besonderes Augenmerk auf Säuglinge und Kleinkinder sowie auf ältere, allein stehende Mitmenschen legen. Niemals Säuglinge und Kleinkinder sowie andere besonders gefährdete Personen in einem abgestellten, unbelüfteten Fahrzeug unbeaufsichtigt alleine lassen! Das gilt natürlich auch für Tiere!

Erfrischende Minzlimonade

Die Zutaten: jede Menge Eis, Fruchtsaft, Zitronenscheiben, Zucker und natürlich die grünen Blätter der Minze. Bevor sie jedoch ihre Aromen tief im innern der Limonade entfalten können, braucht es einen Teelöffel Zucker und vor allem Druck am besten mit einem Mörser. So wird die Blattstruktur geöffnet und der Pflanzensaft mit seinem Aromen legt sich an die Zuckerkristalle an. Wenn nun die Blätter weich und saftig sind, nur noch gestoßenes Eis zugeben und mit Fruchtsaft oder Wasser aufgießen.

Minze: Die aromatischen Blätter haben eine besonders kühlende Wirkung auf unseren Körper und leiten die Wärme aus ihm heraus. Egal ob als Tee, Limonade oder auch als Kräuteröl auf die Haut aufgetragen, erfrischt und vitalisiert die Minze von innen und außen.

Tipps gegen die Hitze … Wohnung, Büro, Auto

Wenn es draußen zu heiß ist, suchen viele Zuflucht in der eigenen Wohnung. Doch auch dort kann es nach ein paar Tagen mit hochsommerlichen Temperaturen schnell unangenehm warm werden. Das Hauptproblem ist dann, nachts bei tropisch-schwülen Temperaturen und stehender Luft den Schlaf zu finden. Damit es nicht soweit kommt, ist das Motto: „Schotten dicht!“

  • Räumlichkeiten tagsüber verdunkeln und Fenster schließen, nur nachts ausgiebigst lüften. (Tipp: Besser außen liegende als innen liegende Jalousien verwenden. Denn die Wärmestrahlung kommt durch das Fenster, bevor sie von den Jalousien abgewehrt wird.)
  • Eine kurze Dusche vor dem Schlafengehen kann entspannen helfen.
  • Ventilatoren kühlen zwar nicht wirklich, helfen aber, die Hitze erträglicher zu machen. Auch ein Kübel kaltes Wasser oder feuchte Tücher verbessern das Raumklima.
  • Dicke Bettdecken und Bettlaken gegen dünne austauschen. Notfalls nur ein Laken oder gar nichts zum Zudecken verwenden.
  • Mineralwasser am Bett, um genug Flüssigkeit zu tanken.
  • Wenn Sie im Schlafzimmer über eine Klimaanlage vefügen, denken Sie daran diese nicht allzu sehr zu strapazieren, sprich den Raum zu extrem runterzukühlen.
    Als Faustregel gelten im Schlafbereich maximal 6 °C – 7° C weniger als die Außentemperatur, generell nicht unter 21°C. Denn ein zu starker Wechsel würde Iren Kreisluf am Morgen im Freien erst recht belasten.

ARBÖ-Tipps gegen Hitze im Auto

  • Viel Trinken – am besten zwei bis drei Liter Mineralwasser, Limonaden, Fruchtsäfte oder Tee. Achtung bei isotonischen Getränken: Ein Drink pro Stunde ist genug. Ansonsten wird der Körper zu sehr aufgeputscht. Kinder brauchen mehr Flüssigkeit als Erwachsene, damit sie keinen gesundheitlichen Schaden davontragen. Denken sie bei längeren Fahrten daran genügend Flüssigkeit zur Reserve mitzunehmen (Stau!).
  • Magen nicht belasten – auf fettreiche Mahlzeiten verzichten, da dies die Konzentrationsfähigkeit verringert und ermüdet. Besser ist leichte Kost wie Salate, magerer Schinken, Käse, Obst, Vollkorngebäck oder Gemüse.
  • Direkte Sonneneinstrahlung mindern – wenn möglich einen schattigen Parkplatz suchen und nicht darauf vergessen, dass die Sonne weiterwandert. Sonnenblenden, die hinter die Windschutzscheibe gelegt werden, mindern ebenfalls die Sonneneinstrahlung auf das Armaturenbrett. Ein brennend heißes Lenkrad, aufgeheizte Schalthebel und glühende Sicherheitsgurtschnallen werden vermindert.
  • Sitzlehnen klappen – Sitzlehnen so klappen, dass sie nicht frontal von der Sonne beschienen werden.
  • Durchlüften – nicht ins glutheiße Auto einsteigen und wegfahren, zuerst alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.
  • Leichte Kleidung anziehen, Sonnenschutzcreme mitnehmen und verwenden, denn ohne UV-Schutz bräunt die Sonne auch durch die Fenster. Sonnenbrille für den Fahrer, eine leichte Kappe mit breitem Schirm zur Beschattung des Gesichts, auch für die Kinder. Besser mit langärmeligen leichten Hemden fahren, weil die verschwitzte Haut sonst immer an den Kunststoff-Verkleidungen anklebt. Ein leichtes Hemd sammelt den Schweiß und trocknet wieder ab. NICHT barfuß oder mit Badelatschen, Kloggs oder hochhackigen Schuhen fahren! Leichte, flache Sandalen und Sommerschuhe tragen.
  • Zug und Klimaschocks vermeiden. Die Zahl der Sommergrippe-Kranken steigt enorm, weil weit geöffnete Seitenfenster Zug auslösen und viele Menschen die Klimaanlage direkt auf den Körper richten. Vor dem Einsteigen ins sonnendurchglühte Auto für 2 Minuten alle Türen öffnen, durchlüften. Sonnenschutz anbringen. Nach dem Losfahren die Resthitze zunächst über handbreit geöffnete Seitenfenster abziehen lassen.
  • Die Klimaanlage höchstens für 2 Minuten zum Runterkühlen auf volle Stufe stellen, die Luftdüsen ebenfalls nicht auf den Körper gerichtet. Dann die Klimaanlage auf halbe Kraft oder etwa 22 Grad einstellen und ihr Zeit geben, das Auto zu temperieren. Die Fenster schließen, bei extremer Hitze auf Umluft stellen, weil die Klimaanlage dann nur die Luft im Auto kühlen muss. Keinen „Eisschrank“ fahren – die Dauerkühlung macht krank!

Büro

  • Lüften Sie morgens gründlich und machen Sie dann die „Schotten dicht“. Vermeiden Sie Durchzug! Die meisten empfinden ihn an heißen Tagen zwar als sehr angenehm. Gerade wer verschwitzt ist, kann sich aber im Durchzug schwer erkälten. Machen Sie stattdessen regelmäßig eine Schocklüftung: also kontrollierten Durchzug, um die verbrauchte Luft im Raum zu erneuern. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach Ventilatoren. Sie sorgen für die nötige Abkühlung.
  • Helle, luftige Kleidung und dazu passende Schuhe helfen, die Bürohitze erträglich zu machen. Auch ein kurzes Bad der Hände in kaltem Wasser weckt die Lebensgeister.
  • Eine lohnende Investition für Firmenchefs und deren Mitarbeiter sind moderne Jalousiensysteme. Die ermöglichen den ungetrübten Blick nach draußen, das Personal fühlt sich nicht eingesperrt und ist dennoch vor grellem Sonnenlicht und spiegelnden Lichtreflexen am Monitor geschützt.
  • Halten zwischendurch öfters einmal die Handgelenke und Unterarme unter kaltes Wasser. Das erfrischt!
  • Verzichten auf scharfes, fettreiches oder üppiges Essen in der Kantine. Das bringt dich nur ins Schwitzen und macht schlapp. Iss eher leichte Speisen und kleinere Mahlzeiten wie Salate, Obst und Joghurts. Sie entlasten Kreislauf und Magen und halten die Verdauung in Schwung.
  • Erkälungsgefhr mindern: Vermeiden Sie starken Durchzug im Büro. Die meisten empfinden ihn an heißen Tagen zwar als sehr angenehm. Doch wer schwitzt, kann sich leicht erkälten. Mache stattdessen regelmäßig eine Stoßlüftung (kurz Türen und Fenster öffnen), um die verbrauchte Luft im Raum zu erneuern. Klimaanlagen gegebenenfalls nicht zu kül einstellen (optimal: 5°C kühler als Außentemperatur).

Linktipps:

– Einfache Tipps für heiße Tage
– Gesundes Raumklima im Sommer
– Ferienapotheke – das kleine Notfall-Lexikon
– Urlaub ohne Stress – Tipps für die große Fahrt
– Sonne & Haut – Tipps für den richtigen Sonnenschutz
– Speiseeis: kalter Genuß an heißen Tagen
– Vorsicht vor Sonnenstich und Hitzschlag !
– Wasser – Quelle des Lebens

Kave Atefie





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