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Gut durch den Winter: Tipps, wie Sie die kalte Jahreszeit überstehen

Gut durch den Winter: Tipps, wie Sie die kalte Jahreszeit überstehen

Gut durch den Winter: Tipps, wie Sie die kalte Jahreszeit überstehen

Es ist wohl hierzulande eine Minderheit, die sich als Fan der kalten Jahreszeit bezeichnet. Viel häufiger leiden Menschen unter den unangenehmen Begleiterscheinungen des Winters. Kälte und Lichtmangel führen nich selten zu gedrückter Stimmung oder gar Winterblues, ein angeschlagenes Immunsystem führt zu Erkältungskrankheitem und Grippe. Was also tun um der klirrenden Kälte und den kurzen Tagen ein Schnippchen zu schlagen und trotzdem gesund und fit zu bleiben?




Aktiv werden: Vorsorge ist besser als Nachsorge

Die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und schwächt dadurch das Immunsystem. Durch die Kälte und kurzen Tage fällt die tägliche Bewegung, die bei vielen Menschen ohnehin moderat ausfällt, fast komplett aus. Erkältungen sind in solchen Szenarien praktisch vorprogrammiert.

Grippale Effekte sind zwischen Oktober und April besonders aktiv. Dies ist mit den kürzer werdenden Tagen und sinkenden Temperaturen zu begründen. Menschen bleiben lieber in ihren beheizten Räumen. Dabei bedenken sie nicht, dass die Heizungsluft den Schleimhäuten in Rachen, Nase und Mund zusetzt.

Ein simples Mittel, das Immunsystem auf Trab zu halten, ist die regelmäßige Bewegung an der kalten Luft. Moderates Ausdauertraining (Jogging, Walking) regt die Produktion der Antikörper sowie die Funktion der Immunzellen an. Mit dem Training darf man aber nicht übertreiben, denn körperliche Anstrengung schwächt das Immunsystem.

Zusätzlich zur sportlichen Bewegung hilft es, auf die Ernährung zu achten. Saisonales Obst und Gemüse gehören auf die Speisekarte. Grünkohl enthält viel Vitamin C. Ebenfalls empfehlenswert sind Birnen und Äpfel sowie andere Kohlsorten (Chinakohl, Grünkohl).


Ingwer: Erkältungen und Schmerzen den Kampf ansagen

Auch wenn Sport das Immunsystem stärkt und damit die Gefahr stärkt, an einer Erkältung zu erkranken, ganz ausschließen kann man eine Erkältungserkrankung nicht. Doch mit rechtzeitigen und entsprechenden Gegenmaßnahmen, lassen sich die Beschwerden schnell in den Griff bekommen. Ein wahrer Allrounder in Sachen natürlicher Hilfsmittel ist in diesem Zusammenhang zweifellos der Ingwer. Die scharfe und hocharomatische Wurzel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und hilf zudem bei Verdauungsbeschwerden und Übelkeit.

Der scharfe, leicht seifige Geschmack ist zwar gewöhnungsbedürftig, die hochwirksamen Inhaltsstoffe – allen voran Gingerol – machen dies aber allemal im Kampf gegen lästige Erkältungssymptome wett. Ingwer kann geschält roh Ingwer oder auch getrocknet gegessen werden. Er sollte allerdings vorsichtig geschält werden, da die Sekretzellen dicht unter der Korkschicht liegen. Diese enthalten die wertvollen ätherischen Öle.

Es ist längst kein Geheimtipp mehr, dennoch kann es nicht oft genug wiederholt werden: Ingwertee ist das perfekt Mittel der Wahl zur Vorbeugung und Behandlung im Winter gegen Erkältungen und grippale Infekte. Er ist im Winter besonders empfehlenswert, weil auch seine Zubereitung denkbar einfach ist.

Ingwertee – Zubereitung und Wirkung:

  • Ingwer waschen, schälen und in Scheiben schneiden
  • Wasser zum Kochen bringen und über die Ingwerstücke gießen
  • den Tee zehn Minuten ziehen lassen

Ingwer gibt dem Wasser eine starke Duft- und Geschmacksnote, sodass das Getränk nicht mit anderen Mitteln ergänzt werden möchte. Wer den Geschmack etwas verändern möchte, kann frische Kräuter wie Minze oder Basilikum hinzugeben. Seine Wirkung, für die das Oleoresin verantwortlich ist, regt unter anderem die Schweißproduktion an. Dadurch kann der Körper eine Erkältung schneller überwinden.

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Winterblues: Wenn Dunkelheit die Energie raubt

Studien zufolge leidet in Mitteleuropa jeder Zehnte unter den Symptomen des sogenannten Winterblues: Energielosigkeit, Müdigkeit, hoher Bedarf an Kohlenhydraten sowie Konzentrationsschwäche sind seine Symptome. Der Zustand wird durch Lichtmangel ausgelöst, der die Folge kürzerer Tage und längerer Nächte ist. Die Lösung klingt plausibel: sorgen sie für mehr Licht und es wird ihnen besser gehen.

Statistiken zufolge ist im Winter der Stromverbrauch höher als in den anderen Jahreszeiten. Das liegt in erster Linie daran, dass Licht früher und länger eingeschaltet wird. Doch Licht in seiner simplen Form hilft Menschen, die unter Winterblues leiden, nicht. Bei der räumlichen Lichtgestaltung sieht es in vielen Haushalten Europas nach wie vor dürftig aus. Meist ist nur eine rudimentäre Beleuchtung der Zimmer vorhanden, die im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkle bringt.

Eine korrekte Lichtgestaltung besteht aus drei Elementen:

  • Grundbeleuchtung: Die allgemeine Beleuchtung eines Raumes, die Bewohnern des Hauses bei der Orientierung hilft.
  • Lichtzonen: Erhellt einzelne Bereiche eines Raumes, zum Beispiel eine Leseecke.
  • Stimmungslicht: Setzt Akzente und Highlights, beispielsweise Scheinwerfer, die auf ein Gemälde gerichtet sind.

Die korrekte Kombination aller drei Elemente erhöht das Wohlbefinden der Bewohner und hilft, die Symptome des Winterblues in den Griff zu bekommen.

Zusätzlich zur Therapie mit Licht können Betroffene ihre Laune mit Hausmitteln aufpeppen. Sie müssen in erster Linie ihre Produktion von Serotonin anregen. Studien zufolge haben Menschen, die von Depressionen geplagt werden, einen 50 Prozent niedrigeren Serotoninspiegel. Bananen und Schokoladen sollten in Theorie helfen, in der Praxis kann Serotonin aus der Nahrung aufgrund der Blut-Hirn-Schranke nicht bis ins Gehirn vordringen. Die Alternative wäre die Aminosäure Tryptophan, welche in Kanada und Großbritannien als Psychopharmakon erhältlich ist.

Da Tryptophan in Österreich nicht ohne Weiteres erhältlich ist, bleibt nur eine Alternative. Experten wie der Psychologie Rob Markus empfehlen Betroffenen, sich im Winter kohlenhydratreich zu ernähren. Fisch darf auf dem Speiseplan nicht fehlen.


Unausgeschlafen: Risiko einer Erkältung steigt

Über die perfekte Anzahl von Stunden, die Menschen pro Nacht schlafen sollen, streiten sich Wissenschaftler seit Jahren. Einer Umfrage des Nachrichtensenders ORF zufolge schlafen die meisten Menschen zwischen sechs und acht Stunden. Studien zeigen, dass die Schlafdauer der Europäer rund sieben Stunden beträgt. Lediglich die Briten sind nach bereits 6,5 Stunden auf den Beinen.

Die Wichtigkeit des nächtlichen Schlafs ist im Winter besonders groß. Denn ein geschwächter Körper ist anfälliger für Erkältungsviren, die in dieser Zeit besonders aktiv sind. Laut dem Forscher Aric Prather von der University of California – er und sein Team in San Francisco haben eine Woche lang den Schlaf von 164 Erwachsenen gemessen – erhöht ein Schlafdefizit das Schnupfenrisiko um das Vierfache. Zellbildung und Wundheilung, Lernen und Erinnern, Stoffwechsel und Verdauung – für all das ist ausgiebige Nachtruhe vonnöten. Wer also unter Schlafstörungen leidet, schwächt also auch sein Immunsystem und is anfälliger für Schnupfen & Co.

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Quellen:

¹ Lichtmangel – Interview mit Interview mit Dieter Kunz (Zeit online)
² Lebensmittellexikon: Ingwer
³ Ingwertee Rezept (ingwer-info.de)

Linktipps:

– 10 Schlafregeln für gesunden Schlaf
– Lichttherapie gegen Depressionen
– Ingwer Inhaltsstoffe | Heilpflanzenlexikon
– Erkältung oder Grippe? Der Unterschied zwischen grippalem Infekt und Influenza

Kave Atefie





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