Mi, 16.04.2014
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Glotzauge (Exophthalmus)

Glotzauge (Exophthalmus)

Glotzauge

So bezeichnet man das Hervortreten des Augapfels aus der Augenhöhle aufgrund einer Bindegewebsvermehrung, Entzündung, Blutung oder Tumorbildung hinter dem Augapfel bzw. einer Fehlbildung oder Verletzung der Augenhöhle oder des Schädels, aber auch bei Schilddrüsenerkrankung. Ein Glotzauge kann unter anderem zu Bewegungseinschränkungen des Augapfels und Austrocknung der Hornhaut führen.



Was passiert hier in meinem Auge?

Das Glotzauge ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern kann Symptom verschiedener Erkrankungen sein. Meist beidseitig tritt der endokrine E. auf, der aus letztlich nicht geklärter Ursache bei einer bestimmten Form der Schilddrüsenüberfunktion, der Basedow-Krankheit, entsteht. Daneben können auch Entzündungen oder Verletzungen der Augenhöhle ursächlich sein, oder das Glotzauge kann ein Anzeichen für den Verschluss von Hirnvenen sein (Sinusvenenthrombose).

Typischerweise einseitig ist er, wenn er durch einen Tumor im Bereich der Augenhöhle oder dahinter verursacht ist. Es kann zur seitlichen Verlagerung des Auges, zu einer starken Behinderung der Augenbewegung oder zur Schädigung des Sehnervs kommen.

Behandlung

Die Therapie richtet sich zum einen nach der Ursache, zum anderen gegen die Folgen des Exophthalmus. Ist er stark ausgeprägt, wird mittels sorgfältiger Augenpflege, regelmäßiger künstlicher Befeuchtung, evtl. auch durch eine operative Lidrandnaht (Tarsorrhaphie) einer Schädigung der Hornhaut durch Austrocknen vorgebeugt.

Augenkrankheiten

Schielen
Schneeblindheit
Sicca Syndrom
Stabsicht
Trachom
Weitsichtigkeit

Grauer Star
Grüner Star
Glotzauge
Kurzsichtigkeit
Makula Degeneration
Retinis Pigmrntose

Augenflimmern
Augentripper
Augenzittern
Bindehautentzündung
Diabetische Retinoparthie
Farbenblindheit