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Süßer Germteig – Hefeteig | Rezept

Süßer Germteig – Hefeteig | Rezept

Germteig - Hefeteig | Rezept

Egal ob für Striezel, Buchteln oder Krapfen – Germteig oder auch Hefeteig ist eine äußerst vielseitige Teigsorte, die in seiner reinsten Form nur aus Mehl, Wasser und Germ (Bäckerhefe) hergestellt wird. Je nach Rezept werden weitere Zutaten beigegeben, denn Germteig kann sowohl für süße als auch pikante Zubereitungen verwendet werden. Hier unser Grundrezept für süßen germteig.



Kleines Küchen-ABC: Germ-/Hefeteig

Auch hinsichtlich der Teigführung – also ob alle Teigzutaten in einem Schritt miteinander vermengt und geknetet werden oder nicht – gibt es zahlreiche unterschiedliche Varianten. Häufig kommt beim Germteig ein Vorteig (Dampfl, Hebel, Hebl) zum Einsatz. Ob man Hefe in Trockenform (Pulver) oder frisch als Würfel benutzt, ist Geschmacksache. Wichtig ist die Zeit, die man dem Germteig zum Aufgehen gibt. Wenn alles passt, verdoppelt Germ- bzw. Hefeteig seine Größe beim Rasten an einem warmen Ort.

Süßer Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • 30-40 g Hefe
  • ca. 1/4 l Milch
  • 75 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter


Schritt-für-Schritt Anleitung

Hefeteig Zubereitung

1. Die Milch in einem Topf handwarm erhitzen. Den Topf vom Herd nehmen und einen Teil der Milch in ein kleine Schüssel (Glas oder Keramik) umfüllen. Einen Teelöffel Zucker hinzugeben und die Hefe hineinbröckeln. 5-10 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen (Bei Verwendung der Trockenhefe, die Hefe einfach unter das Mehl mischen).

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Dampfl herstellen

2. Das Mehl in die Schüssel sieben und mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz mischen. Eine Mulde hineindrücken und die Butter in Flöckchen darauf geben.

Die Hefemilch in die Mulde gießen, die restliche (handwarme!) Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

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Teig gehen lassen

3. Mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis er etwa doppelt so hoch aufgegangen ist.

Nun ist der Teig fertig zur weiteren Verarbeitung.

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Informationen über Hefeteig:

Flüssigkeit: Für den Hefeteig wird in erster Linie Milch verwendet. Milch verleiht dem Teig eine feinporige Beschaffenheit und ergänzt sich außerdem geschmacklich am besten mit der Hefe. Neben Milch kann man aber ebenso Sauer- oder Magermilch, Sahne oder Wasser verwenden. Es sollte immer auf eine gleichmäßige Temperatur geachtet werden, d. h. die Flüssigkeit sollte einen Wert von etwa 35-37 °C haben.

Salz: Abgesehen davon, dass Salz geschmacklich zum Hefeteig beiträgt, wird es aber vor allem für das Quellen des Teiges eingesetzt. Hilfreich ist, dass das Salz zuerst unter das Mehl gemischt wird. Es sollte nicht direkt mit der Hefe in Berührung kommen, um das „Gehen“ der Hefe nicht zu beinträchtigen.

Zucker: Zucker fördert das Gärvermögen der Hefe.

Fett: Fett (egal ob Butter, Margarine oder Öl) dient beim Hefeteig als Geschmacksträger. Die Fettmenge darf ein Drittel der Mehlmenge nicht überschreiten.

Hefe: Hefe braucht Luft, Wärme und Feuchtigkeit, um sich zu vermehren. Dabei entsteht Gärung, was zur Verdoppelung des Teigvolumens führt. Kälte und Hitze töten die Hefebakterien ab. Bei der Hefe unterscheidet man zwischen Trockenhefe und frischer Hefe. Leichte Teige, die weniger Fett enthalten, benötigen normalerweise weniger Hefe im Gegensatz zu fettreichen Teigen. Grundsätzlich gilt als Faustregel: Auf 500 g Mehl kommt ein Würfel frischer Hefe (ca. 40 g) oder eine Packung Trockenhefe. Die Hefe wird in etwas handwarmer Flüssigkeit aufgelöst. Danach sollte man sie einige Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Trockenhefe hingegen kann, da sie nicht aufgelöst wird, gleich mit dem Mehl vermischt werden.

Tipps zur Zubereitung: Alle Zutaten sollten unbedingt Zimmertemperatur haben. Den Hefeteig niemals auf Marmor- oder Steinplatten zubereiten, diese sind zu kalt, besser Holz verwenden. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Fenster geschlossen sind (keine Zugluft) und normale Zimmertemperatur herrscht.

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