Do, 23.03.2017

Sudoku – Gehirnjogging mit Zahlen

 


Optimales Gehirntraining mit SUDOKU

Sudoku ist ein Zahlenrätsel, das sich ausgezeichnet für das tägliche Gehirntraining eignet. Mediziner sind sich einig, dass ständige geistige Anforderungen der beste Weg sind, ein funktionierendes Gedächtnis zu behalten. Denn das Gehirn ist wie ein Muskel, der ständig trainiert werden muss. Rund 15 Milliarden Nervenzellen verrichten ihre Steuerungs- und Denkarbeit in den Verzweigungen des Gehirns. Durch elektrische Signale und chemische Reaktionen werden auf diese Weise Abermilliarden von Daten verwaltet und komplexe Informationen ausgetauscht. Und immer, wenn wir geistig gefordert werden, bilden sich Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen. Nervenverbindungen im Hirn, die nicht genutzt werden, lösen sich hingegen wieder auf.

Um das Hirn in Schwung zu halten, sind Denksportaufgaben wie Sudoku also absolut geeignet. Der Vorteil des Spiels: Es ist Logik gefragt, und man muss immer neue Strategien und Lösungswege finden. Sudoku steigert die Denkflexibilität und die Kombinationsgabe und ist somit für unser Gehirn effektiver als beispielsweise ein Kreuzworträtsel, bei dem lediglich bereits vorhandenes Wissen abgefragt wird. Obwohl Sudokus in der Regel mit Ziffern arbeiten, sind zur Lösung keinerlei Rechenkenntnisse erforderlich; man könnte ebenso neun andere abstrakte Symbole verwenden – Ziffern ermöglichen durch ihre feste und bekannte Reihenfolge jedoch ein leichteres Überprüfen der fehlenden Elemente innerhalb einer Einheit.

Den größten Effekt für die Hirnleistungsfähigkeit hat Sudoku vor allem bei Spieleinsteigern, da nur neue Herausforderungen die Bildung neuer Nervenverbindungen fördern.

Zur Geschichte des Sudoku

Sudoku heisst aus dem Japanischem übersetzt soviel wie „Isolieren Sie die Zahlen“. Das Rätselgehört zur Gattung der Logikrätsel. Ziel beim klassischen Sudoku ist es, ein 9×9-Gitter mit den Ziffern 1 bis 9 so zu füllen, dass jede Ziffer in jeder Spalte, in jeder Zeile und in jedem Block (3×3 Unterquadrate) nur einmal vorkommt. Vorgegeben ist ein Gitter, in dem bereits mehrere Ziffern stehe; Ziel ist es, das Gitter zu vervollständigen.

Die heutige Form des Sudoku wurde vom berühmten ‚Rätselonkel‘ Howard Garns erfunden und bereits im Jahr 1979 unter dem Namen ‚Number Place‘ erstmals in einer US Rätselzeitschrift publiziert. Populär wurde das Zahlenrätsel erst ab 1984 – zunächst in Japan, wo es auch seinen heutigen Namen ‚Sudoku‘ erhielt. Kurz darauf schwappte das ‚Sudoku-Fieber‘ dann auf die ganze Welt über.

Mittlerweile sind neben der klassischen Variante noch verschiedene andere Ausführungen gebräuchlich, wie z.B.

  • „X-Sudoku“
  • Fudschijama
  • Gattai
  • Treppen-Sudoku
  • Roxdoku
  • Comparison Sudoku
  • Mojidokus
  • u.v.m.