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Erotische Weihnachten | Gesundheit, Lust & Liebe

Erotische Weihnachten | Gesundheit, Lust & Liebe

Erotische Weihnachten

Tun Sie sich selbst etwas Gutes und nehmen Sie sich Zeit für Zärtlichkeit! Wen wir lieben, den berühren wir und genießen jede Streicheleinheit.



Eltern kuscheln mit ihren Kindern, Verliebte streicheln und massieren sich. Ist das Gehirn das wichtigste Lustorgan, dann ist die Haut sicher flächenmäßig das größte: Schätzungsweise fünf Millionen Sinneszellen nehmen auf unserer im Schnitt 1,7 Quadratmeter großen Körperoberfläche jede noch so zarte Berührung wahr. Rezeptoren in der Haut leiten die zärtlichen Signale über das Rückenmark ins Gehirn.

Neue Studien belegen, dass der taktile Sinnesgenuss nicht nur angenehm und lustvoll ist, sondern auch Schmerzen lindert, Heilungsprozesse beschleunigt, Ängste reduziert, Stress abbaut, Verspannungen löst, die Lernfähigkeit steigert und das Immunsystem stärkt. Selbst der Blutdruck sinkt.

Zärtlichkeit ist heilsam für Leib und Seele. Der Körper schüttet unter angenehmen Berührungen weniger Stresshormone aus und mehr Oxytocin, ein Hormon, das unser Gehirn auch während der Geburt und des Orgasmus abgibt. Zusätzlich werden Endorphine, körpereigene Schmerzhemmstoffe, freigesetzt. Vor allem an Ratten, die mit einer Frequenz von 40 Streicheleinheiten pro Minute massiert werden, lassen sich die heilsamen Effekte von Körperkontakt erforschen.

Nehmen Sie sich Zeit für Zärtlichkeit

So einfach es auch klingen mag, so schwer fällt es manchmal diese Weisheit umzusetzen. Beruf, Haushalt, all das kann im Alltag sehr von jenen Dingen ablenken die am Beginn einer Partnerschaft überhaupt erst den Reiz an der Sache ausgemacht haben.

So viel Zeit muß sein: Nehmen Sie sich in regelmäßigen Abständen ganz bewußt Zeit für einander. Tun Sie sich etwas Gutes und verwöhnen Sie sich und Ihren Partner. Zelebrieren Sie diese Momente und sorgen Sie dafür, dass Sie nichts und niemand dabei stören kann. Gehen Sie auf die Bedürfnisse Ihres Gegenüber ein und sprechen Sie auch selbst über Ihre geheimsten Wünsche. Diese Begegnungen sollten unter dem Motto stehen: Alles kann sein, nichts muß sein!

Am Anfang sollte dabei übrigens das Gespräch stehen. Seien Sie ehrlich, wann haben Sie mit Ihrem Partner zum letzten Mal eine, intime Unterhaltung geführt? Kennen Sie tatsächlich die intimsten Wünsche und Sehnsüchte oder basieren Ihre Gewohnheiten auf Vermutungen? Seien Sie mutig, trauen Sie sich über Zärtlichkeiten zu sprechen, Sie werden sehen, allein das Gespräch beflügelt die Fantasie und Weihnachten wäre übrigens eine passende Gelegenheit damit zu beginnen …

Tipps & Tricks für ein erotisches Fest der Sinne

Damit Sie das Fest der Liebe dieses Jahr wörtlich nehmen können, verraten wir Ihnen hier einige individuell ausbaufähige Anregungen, wie Sie zumindest die übrigen kalten Wintertage phantasievoll nutzen können …

1.) Erotisch essen

Casanova vertraute auf Austern und Wein und Shakespeare auf die Kraft der Kartoffel. Die Liste jener Lebensmittel, denen eine
aphrodisierende Wirkung zugeschrieben wird, umfasst Gottseidank allerdings wesentlich mehr. Von A wie Auster bis Z wie Zimt. Die Inhaltsstoffe sind für die Aufnahme in den Kreis der Lustspender nicht allein verantwortlich. Form und Aussehen, etwa von Spargel oder Pfirsich, regen die Phantasie genauso an wie das Schlürfen einer Auster.

Die in Austern enthaltenen Mineralien regen die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron an, und lassen auch bei Frauen den Lustpegel nach oben schnellen. Geschmacklich sind sie zwar nicht jedermanns Sache, dafür kann man sie wunderbar schlürfen und vielleicht bringen Sie ja auch einige lustvolle Seufzer in ebensolche Stimmung. Dazu gibt´s selbstverständlich Champagner. Prickelnd zum Vorspiel oder anstatt der “Zigarette danach”.

2.) Romantik fördert Lust & Liebe

Die vier Kerzen auf dem Adventskranz haben nach Weihnachten zwar ausgedient, aber diese stimmungsvolle Lichtquelle lässt sich doch auch ganz anders nutzen. Wie wär´s mit einem gemeinsamen Bad, umgeben von schönen Gerüchen und Kerzen? Oder haben Sie sich schon Mal inmitten einem Meer aus Kerzen geliebt? Einen Versuch ist es allemal wert.

Ein Tipp gegen den winterlichen Lustkiller Nr 1 – kalte Füße müssen nicht sein: Rosmarin und Koriander regen die Durchblutung an, die bis in die äußersten Gliedmaße geht. Einfach in ein heißes Fußbad geben, oder mit in den Tee mischen. Alternativ können Sie Ihre/n Liebste/n auch mit einer zärtlichen Fussmassage verwöhnen, dafür nehmen Sie am besten Zimtöl – es riecht nicht nur betörend gut, sondern wirkt ebenfalls durchblutungsfördernd. Und sind die Füße erst wieder warm, können Sie die selbstgestrickten Wollsocken getrost aus dem Bett werfen. So können Sie Ihrem Liebsten wieder etwas näher rücken und Kuscheln wird so gleich viel schöner!

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