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Brustvergrößerung – Gründe, Risiken & Verfahren

Brustvergrößerung – Gründe, Risiken & Verfahren

Brustvergrößerung - Gründe, Risiken & Verfahren

Ein attraktiver, jugendlicher Körper ist für viele Menschen das Nonplusultra, kein Wunder schließlich suggerieren uns Werbung & Medien dies als Schönheitsideal. Oftmals können Sport und eine gesunde Ernährung hier bereits einiges bewirken, für viele Problemzonen kommen jedoch auch immer häufiger operative Eingriffe infrage, die oftmals sehr effektiv sind und für viele eine komfortablere Methode darstellen. Brustvergrößerungen bei Frauen zählen zu den beliebtesten Eingriffen, denn gerade ein praller, wohlgeformter Busen gilt vielen offenbar als Zeichen absoluter Weiblichkeit.




Gründe einer Brustvergrößerung

Die Beweggründe für eine Brustvergrößerung können sehr unterschiedlich sein, seien es eine asymmetrische Brustformung, eine nur sehr geringe Brustentwicklung oder aber eine schwangerschaftsbedingte Bindegewebserschlaffung. Meist handelt es sich also um rein optische Gründe, dennoch sollten selbige nicht unterschätzt werden, denn tatsächlich kann die zu kleine oder etwas unförmige Brust sich massiv auf den seelischen Zustand einer Frau auswirken. Minderwertigkeitsgefühle und Scham sind die Folge, sodass der Alltag in der Öffentlichkeit bei einigen stark beeinträchtigt wird und auch Sport oder andere Aktivitäten, in denen die Betroffenen sich vor anderen entblößen müssen, werden oftmals vermieden.

Natürlich kann dementsprechend auch eine Partnerschaft unter diesen Äußerlichkeiten leiden, denn die Betroffene isoliert sich oftmals von ihrem Partner, sodass nicht selten Probleme im Bereich der Sexualität die Folge sind. Um diese psychischen Belastungen wieder zu entfernen und auch das bisher eingeschränkte Körpergefühl zu stärken, kann der Einsatz von Brustimplantaten durchaus helfen und sorgt für ein ganz neues Selbstwertgefühl und -bewusstsein.

Weitere Gründe für eine Brustvergrößerung:

  • Fehlendes Drüsengewebe – aufgrund einer Verletzung oder auch durch Blutkrebs kann es dazu kommen, dass Brustdrüsengewebe entfernt werden muss. Gelegentlich ist dieses aber auch von Anfang an einfach sehr gering vorhanden.
  • Mammahypoplastie und Mikroplastie – gemessen zu der Körpergröße und dem Gewicht sind die Brüste viel zu klein und das nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv.
  • Fehlform der Brüste – selten kommt es auch vor, dass die Brüste eine völlig falsche und unnatürliche Form haben und beispielsweise schlauchartig aussehen. Auch hier können enorme psychische Belastungen die Folge sein.
  • Rein ästhetische Gründe: es darf nicht verheimlicht werden, dass viele Operationen zur Brustvergrößerung auch „bloß“ aus optisch-ästhetischen Gründen durchgeführt werden, obwohl die Brüste der Betroffenen völlig normal sind, subjektiv aber als nicht „perfekt“ erachtet werden.


Alternative Behandlungsmethoden

Viele Frauen, die den Weg zum Chirurgen fürchten oder sich im Vorfeld andere Möglichkeiten der Brustvergrößerung anschauen wollen, stoßen auf eine breite Palette von Alternativen. Doch die vielfach besungenen Kapseln, Tabletten, Cremes, Massagen oder gar Saugpumpen halten in der Regel keineswegs das, was sie in der Werbung versprechen. Tatsächlich bringen viele dieser Präparate gar keinen echten Effekt mit sich und wenn, dann ist er nur gering und nicht von Dauer. Selbst die Anwendung von Hormonen für ein Wachstum der Brust ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen, denn zwar mag der Busen hier minimal wachsen, dafür kommen in der Regel jedoch auch Rundungen an anderen Stellen hinzu. Aber auch die Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen, denn gerade Hormone wirken sich oftmals auch auf die Psyche aus und können auf diesem Wege sogar zu Persönlichkeitsänderungen führen.


Die Brustvergrößerung als operativer Eingriff

Eine Brustvergrößerung mithilfe von Silikonimplantaten ist daher die wohl wirksamste Methode, schnell und effektiv eine größere Brust zu erhalten, es bietet sich allerdings in jedem Fall an, im Vorfeld eine Beratung beim Fachmann durchführen zu lassen. Unter anderem kommen dafür zum Beispiel renommierte Experten aus Hannover (wie z.B. Dr. med. Entezami) infrage, aber auch viele weitere Spezialisten sind bundesweit zu empfehlen. Um Vertrauen zu schaffen und einen ersten Eindruck zu gewinnen, sollte hier aber auch das persönliche Gespräch den Ausschlag geben. Wie jedoch auch bei jeder anderen Operation gilt es auch hier verschiedene Risiken zu beachten. Unter anderem können das beispielsweise Nachblutungen oder Entzündungen sein, aber auch Infektionen oder unerwünschte Verlagerungen der Brustimplantate sind möglich. Auch eine sogenannte konstruktive Kapselfibrose ist möglich und liegt vor, wenn eine Verhärtung der Brustimplantate entsteht.

Generell gilt der Eingriff der Brustvergrößerung mittlerweile jedoch als absoluter Routineeingriff, der zudem durch die Umstände begünstigt wird, dass die Region der Brust und der Bereich des Haut-Weichgewebes und der Muskulatur relativ wenige Gefährdungen während der OP mit sich bringen. Damit ist die Brust OP eine der sichersten und am häufigsten durchgeführten Operationen in der plastischen Chirurgie. Weitere Details zum Eingriff und dem genauen Ablauf sind im Idealfall direkt mit dem jeweiligen Mediziner zu besprechen, sodass Techniken, die Nutzung einer Vollnarkose oder auch weitere Nachuntersuchungen genau miteinander geplant werden können.

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Quelle:

¹ Brustvergrößerung – Apotheken.de
² Brustvergrößerung – (Video Pro7)

Linktipps:

– Schönheit um jeden Preis? Gefahr Schönheits-OP
– Operation Schönheit: Qualitätskriterien für Plastische Chirurgen
– Nasenkorrekturen – Kosten, Risiken, Empfehlungen