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Advent light – der Figurfalle Weihnachten entkommen

Advent light – der Figurfalle Weihnachten entkommen

Kalorienbomben während der Adventfeiertage vermeiden

Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Wie lässt sich die Vorweihnachtszeit ohne Gewichtszunahme überstehen? Tatsächlich kein einfaches Unterfangen, denn in dieser Zeit werden all unsere Sinne mit süßen Verlockungen regelrecht betört. Überall lauern feine, aber fiese Kalorienbomben in Form von Keksen, Kipferln und Stollen. Damit Sie trotzdem schlank über die Feiertage kommen, haben wir die besten Kalorien-Spar-Tricks zusammengefasst.



In der fröhlichen Weihnachtszeit herrscht Party-Hochsaison: Einladungen, Feste und Feiern im 24 Stunden-Takt lassen unsere Kalorienzufuhr in ungeahnte Höhen schnellen. Denn hinter all den dargereichten kulinarischen Verlockungen stecken zumeist wahre Kalorienbomben.

Und am Jahresende bleibt der traurige Blick auf die Waage und die ernüchternde Feststellung, dass wohl nur eine Crash-Diät im Jänner zum vorweihnachtlichen Gewicht zurückführt. Es geht jedoch auch anders, und wer einige wenige Ernährungstipps beachtet, der hat gute Chancen, diesen ungesunden und unnötigen Kreislauf zu durchbrechen.

Allerdings nützen die besten Ernährungsregeln nichts, wenn sie nicht eingehalten werden, weshalb sich Ernährungswissenschafter dafür aussprechen, Ziele so realistisch zu setzen, dass diese auch erreichbar sind.


Die schlimmsten Kalorienbomben

  1. Punsch & Glühwein: Eine Tasse Weihnachts-Punsch schlägt mit bis zu 400 Kalorien zu Buche – Alkohol und Zucker machen das Getränk zu einer regelrechten Kalorienschleuder. Aber auch der weihnachtliche Stimmungsmacher Glühwein sorgt für enorme Energiezufuhr: immerhin 210 Kcal pro 200 ml-Tasse fallen an. Zwei bis drei Becher besitzen also bereits den Brennwert eines vollwertigen Mittagessens, allerdings ohne dessen Sättigungskraft, denn Flüssigkeiten verlassen den Magen schon nach wenigen Minuten.
  2. Gebrannte Madeln: Eine Portion (100 g) enthält rund 550 Kalorien und 50 Gramm Fett! Einen ebenso hohen Kaloriengehalt weisen übrigens die äußerst beliebten Marzipankartoffeln auf.
  3. Lebkuchen: Zugegeben, bei Lebkuchen ist der Kaloriengehalt sehr vom jeweiligen Rezept abhängig. Aachener Printen – eine herkunftsgeschützte Lebkuchensorte, die im Gegensatz zu Nürnberger Lebkuchen nicht mit Honig, sondern mit Sirup aus der Zuckerrübe gesüßt wird – sind die Kalorien-Giganten unter den Lebkuchen: bis zu 450 Kcal pro 100 g und ein Fettanteil von satten 20 Prozent fallen beim Genuss an.
  4. Vanillekipferl: Österreichs beliebtestes Weihnachtsgebäck weist 50 Kalorien pro Stück auf – mit zehn Stück ist damit der Nährwert einer Hauptmahlzeit erreicht.
  5. Weihnachtsgans: Eine Portion vom beliebten Festtagsgeflügel enthält ungefähr 600 Kalorien – mit der entsprechenden Beilage (Rotkraut, Saft und Kartoffelknödel) verdoppeln Sie den Wert sogar noch.


So vermeiden Sie den Weihnachtshorror für die Taille

Auf all die köstlichen Leckereien zu verzichten, wäre Unsinn, denn schließlich sind es auch diese Köstlichkeiten, die das Weihnachtsfest so besonders machen. Deshalb: genießen Sie in Maßen, suchen Sie sich kalorienärmere Produkte aus und vor allem: bleiben Sie in Bewegung. Mit ein paar einfachen, aber sehr effektiven Tipps können Sie sich regelrecht schlank schlemmen.

  1. Bewegung machen: Auch wenn Faulenzen zum Festtagsprogramm gehört, bedenken Sie, dass jede zusätzliche Kalorie über dem eigentlichen Bedarf zu Gewichtszunahme führt. Darum lautet der erste Rat: ab ins Freie! Nach dem Essen beispielsweise ist ein langer Spaziergang im Winterschnee nicht nur schön, sondern führt auch dazu, dass sich die Kalorien gar nicht erst auf der Hüfte festsetzen. Bewegung an der frischen, winterlich kalten Luft verheizt mehr Kalorien als das Verharren in den wohlig warmen Wänden.
  2. Weniger ist mehr: Wie bereits erwähnt, haben es Punsch und Glühwein in sich. Nicht nur der Alkohol, auch der exorbitant hohe Zuckergehalt macht den berauschenden Weihnachtstrunk zu einer wahren Kalorienbombe. Belassen Sie es daher bei ein bis zwei Tassen pro Woche und steigen Sie nach dem ersten Glas auf heißen Tee um. Ingwer-Tee etwa wärmt von innen, während Rooibos-Tee appetithemmend wirkt und dennoch weihnachtliche Stimmung aufkommen lässt.
  3. Vernünftig naschen: Zu fetten Keksen und süßen Kipferln bietet die Weihnachtsküche viele schmackhafte Alternativen. Ein Bratapfel weist mit 200 Kcal pro Portion im Vergleich zu süßem Gebäck wesentlich weniger Kalorien auf, ist ernährungstechnisch jedoch verhältnismäßig wertvoll, wenn auf süße Glasuren oder Füllungen verzichtet wird. Maroni wiederum sind eine gute Alternative zu süßem Weihnachtsgebäck, weil sie ohne weitere Zutaten wie Zucker oder Öl auskommen und damit dem Körper nur etwa 200 kcal pro 100 g zuführen.
  4. Umschiffen Sie Essfallen: Um erst gar nicht in Versuchung zu kommen, mehr zu essen als notwendig, achten Sie darauf, dass Sie Ihren Teller nicht überhäufen. Verbannen Sie außerdem kalorienreiche Leckereien aus Ihrem Blickfeld. Der Spruch „aus den Augen, aus dem Sinn“ stimmt nämlich tatsächlich, zumindest wollen das US-Forscher so herausgefunden haben. Süßigkeiten im Schrank sind demnach weniger verlockend als Naschereien am Tisch, eine durchsichtige Verpackung lockt mehr als eine blickdichte.
  5. Trinken Sie sich schlank: Wasser können und sollen Sie in rauen Mengen trinken, denn damit spülen Sie Ihren Gusto auf köstliche Dickmacher regelrecht den Hals hinunter. Wer vor jeder Mahlzeit ein großes Glas Wasser trinkt, regt derart den Stoffwechsel an, dass gleich einmal 100 Kalorien verbrannt werden, bevor überhaupt mit dem Essen begonnen wird.

Wenn Sie diese wenigen Tipps beherzigen, wird heimelige Weihnachtsstimmung ganz gewiss auch ohne übermäßige Kalorienzufuhr aufkommen.

Linktipps:

– So vermeiden Sie den Feiertagsspeck
– Mistel gegen Verdauungsschwäche
– Glühwein, Punsch & Co. – Genuss ohne Reue
– Weihnachtsbäckereien: So gelingen Ihre Kekse garantiert
– Zimt senkt Blutzucker
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